21.05.2012 16:24
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Sachsen hat im vergangenen Jahr neuerlich 43,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) verfallen lassen. Es lagen nicht genügend bewilligungsfähige Anträge vor, sagte die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, Lea Mock, am Freitag. Im Jahr zuvor war bereits der gleiche Betrag verfallen, weil die Mittel nicht fristgerecht abgerufen wurden. Das sei bedauerlich, sagte Mock. Bei der Sächsischen Aufbaubank, der die Abwicklung der Programme übertragen wurde, habe es Anlaufprobleme gegeben, sagte Mock. Außerdem habe die Anfang 2005 verschärfte Fördermittelrichtlinie den Geldabfluss praktisch zum Erliegen gebracht.
dpa |
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