Killerspiele
Die DNN beteiligt sich nun auch an der Diskussion über Einflüsse von Computerspielen an der Verrohung von Jugendlichen. Der Einstieg mit dem heutigen Interview (mittig, ich glaube Seite 4) ist leider misslungen. Sicher gibt ein Interview die Meinung des Interviewten wieder, der interviewende Journalist sollte aber soweit in der Materie stehen, dass er Aussagen des Interviewten hinterfragen kann.
Das Spiel WoW (World of Warcraft) ist im Mystik- und Fantasiebereich angesiedelt, da geht es naturgemäß manchmal(!) nicht zimperlich zu. Sonst müssten wir die Märchen der Brüder Grimm auch zumindest indizieren. Hier liegt der Interviewte also völlig daneben.
Die Rede ist im Moment beim Thema von Ego Shootern, die aus der Ich Perspektive Mann gegen Mann (oder irgendein Monster) Kämpfe simulieren, teilweise in realistischer Umgebung.
Die ARD Sendung "Kontraste" hat die gesamte Community, die solche Spiele spielt und nicht gewaltätig in der Wirklichkeit Leute umbringt quasi zu statistischen Ausreißern erklärt. Insofern bin auch ich (47) und mein Sohn (20) ein statistischer Ausreißer.
Wie geht es euch bei diesem Thema?
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