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  #1 (permalink)  
Alt 26.01.2007, 20:37
Dieter v. Strauwitz Dieter v. Strauwitz ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 28.12.2006
Beiträge: 28
Talking Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Rentenerhöhung in Sicht! Hurra, möchte man da schreien, wenn es nicht wie ein übler frühzeitiger Aprilscherz anmuten würde, daß sich da verantwortliche Kreise mit einer Erhöhung um maximal 0.2 % (in Worten, damit jeder dies auch richtig erfassen und verinnerlichen kann: Null-Komma-Zwo) hervortun wollen.

Was bedeutet dies monatlich?
Bei einer hohen Rente von 2000.-€ sind dies 4.-€ Erhöhung! Toll, was?
Bei einer Rente von nur 1000.- wären es demnach immerhin noch 2.-€. Happig, finden Sie nicht auch?

Beispielsweise, für Tausende gleichgelagerter Fälle, bekommt meine Frau derzeit eine Rente, bedingt durch frühzeitige Invalidisierung bereits zu DDR-Zeiten, von rund 410.- €. Da schlüge die Erhöhung mit nicht zu überbietenden 82 Cent zu Buche, wenn da nicht der sog. „Auffüllbetrag“ wäre, der bei ihr rund 50% beträgt. Wenn jemand nicht weiß, was dieser Auffüllbetrag ist: Eigentlich stünden meiner Frau trotz rund 26 jähriger Berufstätigkeit einschl. Ausbildungszeit und 4 geborenen und großgezogenen Kindern nur ca. 210.-€ zu, und dieser Auffüllbertag verhindert das schnelle Verhungern.

Ehe dieser Auffüllbetrag nicht „abgeschmolzen“, d.h. durch immer wieder eintretende Rentenerhöhungen schließlich getilgt ist, bekommt meine Frau keinen einzigen müden Cent mehr. Grob geschätzt (wegen des Zinseszinscharakters einer solchen Abschmelzung) müßte meine Frau, wenn aller 3 Jahre solch eine gewaltige Rentenerhöhung bei ihr einschlägt, jetzt noch mindestens 120 bis 150 Jahre leben, ehe ihre Rente tatsächlich steigen könnte. Wunderbare Aussichten!

Gegenrechnung: Ein gewisser Josef Ackermann und seine Mannen beschafften sich in der Mannesmann-Affäre auf einen Schlag 58 Millionen € „Vergütung“. Damit könnte man 68.3 Millionen solcher 82-Cent-Beträge realisieren und beispielsweise 569 000 solcher Niedrigbetrag-Rentner 10 Jahre lang regelmäßig mit diesen satten 82-Cent-Erhöhungen versorgen!

Das sind die gegenwärtigen realen Verhältnisse in Deutschland beim finanziellen Prekariat.
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  #2 (permalink)  
Alt 12.02.2007, 11:18
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 07.02.2007
Beiträge: 783
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Herr von Strauwitz, von Schaden kann im Fall der Rentner wohl keine Rede sein! trotz sinkender Arbeisesinkommen, was nach dem geltenden System zwangsläufig auch sinkende Renten zur Folge gehabt hätte, hat die Politik mit einer Gesetzesänderung dafür gesorgt, dass die Renten nicht sinken. Zur Finanzierung dieser Mehrausgaben müssen zukünftige Rentenerhöhungen zunächst verwendet werden, die vorfinanzierten Beträge wieder auszugleichen. esist ohenhin nichtselbstverständlich, dass Renten überhaupt angepaßt werden. Eine Ankoppelung der Renten an die Nettolohnentwicklung gibt seit dem Ende der fünziger Jahre. Bis dahin waren die Renten abhängig von den geleisteten Einzahlungen. Infolge der Währungsreform und der Inflation erhielten viele Rentner nur eine geringe Rente, die immer weiter hinter den steigenden Nettolöhnen zurückblieb.
Die Grundlagen dieser Rentenfinanzierung haben sich in der Vergangenheit völlig verändert, ohne dass dies zu rechtzeitigen Korrekturen im System geführt hätte. Es kann leider nicht mehr verteilt werrden, als vorhanden ist. Diese einfache Regel wird leider im Bezug auf die Renten erst allmählich erkannt. Auch das Verhindern einer Rentensenkung durch die von Ihnen verspottete Maßnahme der Bundesregierung ist also eigentlich unsystematisch, aber mit Rücksicht auf die Empfänger niedriger Renten sicher sozial erforderlich. Das, was Sie bejammern, ist eigentlich ein Geschenk.

W.S.
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  #3 (permalink)  
Alt 24.04.2008, 19:14
MT98 MT98 ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Sehr geehrter Herr Walter Schleiff,
ich widerspreche IHNEN ja sehr gern!

Das Rentendilemma in der heutigen Zeit, ist ausschließlich von den Politikern gemacht, wobei die 4
0-jährigen abwärts auch ihren gehörigen Anteil beitragen.

Zur Erinnerung:

Aus der Rentenkasse werden nachfolgende, so genannte artfremde Leistungen ENTNOMMEN, für die „eigentlich“ die Allgemeinheit aufkommen müsste!

Hier nur eine kleine Auswahl:
- Berufsunfähigkeit
- Rehabilitation
- Hinterbliebenenrente
- Kriegsfolgelasten
- Aus- und Umsiedler
- Kosten der Deutschen Einheit
Usw.

Dazu kommen die Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind.
Somit haben Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind, nichts für die Rente der ostdeutschen Rentner beigetragen.

Zitat:
Wie heißt es die Definition der versicherungsfremden Leistungen:

Nicht beitragsäquivalente Leistungen fallen in den Bereich der staatlichen, aus Steuermitteln zu finanzierenden Sozialpolitik. Damit sind alle Leistungen der Rentenversicherung als versicherungsfremd anzusehen, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Beiträge der Versicherten gedeckt sind.
Das zweite Problem und dafür tragen die ca. 40-Jährigen abwärts die Verantwortung, ist die zu niedrige Geburtenrate.
Die ältere Generation hat trotz problematischer ökonomischer Situationen immer dafür gesorgt, dass Familien mit Kindern vorhanden sind.

Wie sieht es heute aus?
Vor lauter Selbstverwirklichung und Erlebnishunger braucht man keine Familie mehr und Kinder sowieso nicht.
Diese schlimme menschliche Entwicklung sind auch Gründe für die heutige Situation.

Als Letztes.
Die Rentenerhöhung soll bei dem berühmten Eckrentner 10 €/Monat ausmachen.
Bei dem Politiker macht diese Pensionserhöhung 33 €/ Monat aus.
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  #4 (permalink)  
Alt 28.04.2008, 23:05
Mephisto Mephisto ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 15
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Also MT98, versuchen wir mal die Sache etwas auseinanderzunehmen:


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Sehr geehrter Herr Walter Schleiff,
ich widerspreche IHNEN ja sehr gern!

Das Rentendilemma in der heutigen Zeit, ist ausschließlich von den Politikern gemacht, wobei die 4
0-jährigen abwärts auch ihren gehörigen Anteil beitragen.

Zur Erinnerung:

Aus der Rentenkasse werden nachfolgende, so genannte artfremde Leistungen ENTNOMMEN, für die „eigentlich“ die Allgemeinheit aufkommen müsste!

Hier nur eine kleine Auswahl:
- Berufsunfähigkeit
- Rehabilitation
- Hinterbliebenenrente
- Kriegsfolgelasten
- Aus- und Umsiedler
- Kosten der Deutschen Einheit
Usw.
Das stimmt nicht ganz, BU, Reha und Hinterbliebenenrente zählen durchaus zu den beitragsfinanzierten Leistungen, es geht bei der gesetzlichen Rentenversicherung nicht nur um Altersrenten.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Dazu kommen die Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind.
Somit haben Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind, nichts für die Rente der ostdeutschen Rentner beigetragen.
Da gebe ich Ihnen erstmal Recht. Wer sind die "Leute", welche noch aus der Rentenkasse ausgeschieden sind? Sie wissen sicherlich, dass ein normaler Angestellter in Deutschland keine Chance hat, aus der RV rauszukommen.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Das zweite Problem und dafür tragen die ca. 40-Jährigen abwärts die Verantwortung, ist die zu niedrige Geburtenrate.
Die ältere Generation hat trotz problematischer ökonomischer Situationen immer dafür gesorgt, dass Familien mit Kindern vorhanden sind.

Wie sieht es heute aus?
Vor lauter Selbstverwirklichung und Erlebnishunger braucht man keine Familie mehr und Kinder sowieso nicht.
Diese schlimme menschliche Entwicklung sind auch Gründe für die heutige Situation.
Und hier nun liegen sie völlig falsch. Das Rentensystem kann nur funktionieren, wenn es genügend Beitragszahler, d.h. arbeitende Leute gibt, richtig? Und nicht, wie Sie behaupten, nur genügend Nachwuchs. Haben Sie schon mal was von Rationalisierung gehört? Es gibt in Deutschland immer weniger Arbeitplätze, d.h. immer weniger Beitragszahler. Es nützt der Rentenkasse rein garnichts, wenn der Nachwuchs keine Arbeit hat und schlimmstenfalles Hartz-4-Empfänger wird.
Das Rentensystem stammt aus Bismarcks Zeiten und hat da auch funktioniert. Heutzutage werden die Menschen aber immer älter und die Beitragszahler immer weniger und angespart wird ja in der gesetzlichen RV nichts, so wie das Geld rein kommt, geht es wieder raus.
Es muss hier dringend was getan werden. Die Regierung schreit nach privaten Vorsorge, ja aber wer kann das noch bei den Gehältern und Löhnen? Wenn man alleine überlegt, welche Rente man sich selbst ansparen könnte, wenn man seinen jetzigen Beitrag komplett privat anlegen würde...
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  #5 (permalink)  
Alt 29.04.2008, 12:46
Bernd Richter Bernd Richter ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 26.01.2007
Beiträge: 641
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
(...)
Das zweite Problem und dafür tragen die ca. 40-Jährigen abwärts die Verantwortung, ist die zu niedrige Geburtenrate.
Die ältere Generation hat trotz problematischer ökonomischer Situationen immer dafür gesorgt, dass Familien mit Kindern vorhanden sind.

Wie sieht es heute aus?
Vor lauter Selbstverwirklichung und Erlebnishunger braucht man keine Familie mehr und Kinder sowieso nicht.
Diese schlimme menschliche Entwicklung sind auch Gründe für die heutige Situation.
(...)
Tja, das ist der berühmte Pillenknick ab Anfang der 70er Jahre, wobei es in der jüngeren Vergangenheit auch schon mal niedrigere Geburtenraten als aktuell gegeben hat (http://www.destatis.de/jetspeed/port..._122__126.psml). Die Generationen vor dem Pillenknick hätten diese Möglichkeit zur Empfängnisverhütung sicher auch genutzt. Eine Unterscheidung zwischen einer älteren "allgemeinwohlorientierten" und einer jüngeren "egoistischen" Geration zu treffen, ist unsinnig. So sehr haben sich die Wesenszüge der Menschen sicher nicht geändert!

Ansonsten wurde ja bereits von Mephisto darauf verwiesen, dass die Zahl der erwerbstätigen Beitragszahler entscheidend ist. Solange der Staat mit hohen Arbeitslosenquoten zu kämpfen hat, nützt ein Mehr an Kindern wenig. Und angesichts der fortschreitenden Rationalisierung von Arbeitsplätzen wäre eine allzu hohe Geburtenrate wohl eher problematisch, wenngleich sie vielleicht doch etwas höher als die aktuell 1,3 bis 1,4 sein könnte. Wo aber liegt das Optimum? Das kann vermutlich niemand abschließend beantworten.

Man sollte die demographische Entwicklung, die ja auch im Älterwerden der Menschen begründet ist, auch nicht grundsätzlich negativ sehen, sondern als Herausforderung. Und diese ist natürlich, gerade was die Sozialversicherungssysteme angeht, gewaltig. Aber warum soll unsere Gesellschaft dies nicht bewältigen können? Das Letzte, was wir dabei brauchen, ist ein Krieg der Generationen, egal von welcher Seite der geführt wird!
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  #6 (permalink)  
Alt 29.04.2008, 15:19
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Über diese Zeilen bin ich nun wirklich sehr verwundert!
Wir brauchen also nicht MEHR Kinder?
Wozu dann die ganzen Bemühungen von verschiedenen Parteien, um die Geburtenraten zu erhöhen, wenn diese neuen Erdenbürger ja sowieso keine Perspektive haben?

Arbeitsplätze können nur dort entstehen, wo kreative Lösungen gesucht werden und nicht wie zurzeit, nur auf eine Gewinnmaximierung.
Ich hatte schon einmal geschrieben und hatte dafür sehr kritische Worte in Kauf nehmen müssen, dass unter einem Herr Milbradt Sachsen zu einem ein Billiglohnland verkommen ist.

Sachsen befindet sich zurzeit beim Kaufkraftindex auf vorletzter Stelle in Deutschland. (knapp vor Mecklenburg Vorpommern).

Es gibt auch für mich keinen KRIEG DER GENERATIONEN, aber Fakt ist eben auch, dass DIE FAMILIE für junge Menschen nicht mehr erstrebenswert erscheint.
Die Singlehaushalte steigen und steigen und steigen.
In diese Richtung ging auch nur meine Kritik!

Es ist weiter für mich nicht hinnehmbar, dass die Rentner die Sparschweine der Nation sind, während es sich die Pensionäre auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gut gehen lassen, ohne dass sie jemals etwas für diese Altersversorgung getan haben.
Für diese Leute scheint ja immer das notwendige Geld vorhanden zu sein.
Diese Steuergelder müssen aber auch von den Steuerpflichtigen Berufsgruppen erbracht werden!
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  #7 (permalink)  
Alt 29.04.2008, 23:17
Mephisto Mephisto ist offline
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Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 15
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Über diese Zeilen bin ich nun wirklich sehr verwundert!
Wir brauchen also nicht MEHR Kinder?
Ökonomisch gesehen, ja, vom Gefühl her mag das anders aussehen.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Wozu dann die ganzen Bemühungen von verschiedenen Parteien, um die Geburtenraten zu erhöhen, wenn diese neuen Erdenbürger ja sowieso keine Perspektive haben?
Weil das Ganze schon seit biblischen Zeiten ("Gehet hin und vermehret Euch") so propagiert wird, sozusagen als eine Art "Opium fürs Volk". Wie das zur Zeit abläuft, macht mir ehrlich gesagt ziemliche Angst (erinnert doch bisschen sehr an ganz böse Zeiten). Es darf nicht sein, dass erwachsene Menschen nach der Zahl ihrer Kinder beurteilt werden!


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Arbeitsplätze können nur dort entstehen, wo kreative Lösungen gesucht werden und nicht wie zurzeit, nur auf eine Gewinnmaximierung.
Lieber MT98, Sie können sich vielleicht ein "kreatives Hobby" zulegen, in der Wirtschaft sieht das zu Zeiten der Globalisierung bisschen anders aus. Es klingt zwar richtig böse, aber 3,5 Millionen Arbeitslose sind 3,5 Millionen Deutsche zu viel.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Es ist weiter für mich nicht hinnehmbar, dass die Rentner die Sparschweine der Nation sind, während es sich die Pensionäre auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gut gehen lassen, ohne dass sie jemals etwas für diese Altersversorgung getan haben.
Nein, Rentner sind nicht die Sparschweine der Nation, das sind die unter 45jährigen, sie zahlen immer höhere Rentenbeiträge und dürfen erst mit 67 (Erhöhungen vorbehalten) in Rente gehen!
Was die Pensionäre betrifft, das sind halt die Altlasten des bundesdeutschen Beamtentums. Gott sei Dank, werden immer weniger Leute in diesem Land verbeamtet und so werden es immer weniger Pensionäre.

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  #8 (permalink)  
Alt 30.04.2008, 10:57
Thomas_W. Thomas_W. ist offline
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Beiträge: 88
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Hallo MT98,

Pensionäre hin oder her, private Vorsorge hin oder her. daran krankt das system aus meiner Sicht nicht wirklich. Das wirkliche Problem ist der stetige Wegfall der Beitragszahler durch ständige Rationalisierung/ Gewinnmaximierung bei Handel und Wirtschaft bedingt auch durch uns Verbraucher (Thema: "Geiz ist geil !" )

Wie hoch ist eigentlich eine Pension nach 45 jahren Arbeitszeit bzw eine Rente bei einem durchschnittlichen Verdienst von 1500,00 Euronen monatlich ? Weis das einer ? Die BVA rechnet nur die momentane Rente .
__________________
Dresdner mit Leib und Seele
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  #9 (permalink)  
Alt 30.04.2008, 20:24
Jaseck Jaseck ist offline
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Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...
Ich hatte schon einmal geschrieben und hatte dafür sehr kritische Worte in Kauf nehmen müssen, dass unter einem Herr Milbradt Sachsen zu einem ein Billiglohnland verkommen ist.

Sachsen befindet sich zurzeit beim Kaufkraftindex auf vorletzter Stelle in Deutschland. (knapp vor Mecklenburg Vorpommern)....
Hätten Sie da einen Link? Ich habe nur das hier
http://www.acxiom.de/quick_links/New...Kaufkraft2007/
gefunden.
Was haben Sie erwartet? Das wir mal locker die Bayern abhängen? Im Übrigen entspricht die Platzierung bei der Kaufkraft exakt der bei der Arbeitsproduktivität.

Die generelle Entwicklung der Kaufkraft im Osten bzw. in Dresden sieht zumindest die GfK auch deutlich positiver als Sie.
http://www.gfk-geomarketing.de/press...tschland08.pdf

Also - nicht so kleinmütig.
Zumal Ihre Kampfparole "Sachsen wollen Sachsen" ja nun erhört wurde und der "böse Wessi" Milbradt keinen Schaden mehr anrichten kann.
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  #10 (permalink)  
Alt 30.04.2008, 20:40
Jaseck Jaseck ist offline
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Zitat:
Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
...
Weil das Ganze schon seit biblischen Zeiten ("Gehet hin und vermehret Euch") so propagiert wird, sozusagen als eine Art "Opium fürs Volk". Wie das zur Zeit abläuft, macht mir ehrlich gesagt ziemliche Angst (erinnert doch bisschen sehr an ganz böse Zeiten). Es darf nicht sein, dass erwachsene Menschen nach der Zahl ihrer Kinder beurteilt werden!...
Nun werden Sie nicht gleich wehleidig. Wer nicht will, der lässt es eben.

Ich hoffe nur, Sie jammern uns nicht in ein paar Jahren als vereinsamter Rentner das Forum voll. Es soll ja Leute geben, denen fällt in der midlife-crisis oder später dann ein, doch etwas verpasst zu haben.

Mir kann das nicht passieren. Ich geniesse jetzt die Zeit mit meinen Kindern und freue mich schon auf künftige Enkel.
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