09.02.2012 15:00
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Keine Angst Jaseck, mein Sohn ist schon 'ne ganze Weile aus dem Hause. Er ist aber noch zu "Friedenszeiten" entstanden . Wenn ich jetzt zwischen 20 und 40 wäre, würde ich mir echt überlegen, ein Kind in die Welt zu setzen. |
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Wobei ich mir nicht vorstellen könnte, mein Verhältnis zu Kindern von "Friedens-" oder sonstigen Zeiten abhängig zu machen. |
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Da fast alle heutigen Betriebe, einschließlich der Außenstellen, aus den alten Bundesländern hoch moderne Technologien einsetzen, ist die Aussage, dass Sachsen bei der Arbeitsproduktivität an vorletzter Stelle in Deutschland stehen soll, für mich nicht ganz nach vollziehbar.
Gibt es eigentlich für die Arbeitsproduktivitätsvergleiche (außer dem Bundesländerranking von 2005) für Deutschland wissenschaftliche Belege (ist eine Frage!)? Das die GFK die Sache positiver sieht, ist zwar schön, muss aber auch nicht richtig sein. Meine Zahlen habe ich mir mühsam aus der Länderbeschreibung von Wikipedia „herausgeholt“, aber diese decken sich ziemlich genau mit den Zahlen von ihrem angegebenen Link /www.acxiom.de/quick_links/New...Kaufkraft2007/ Das in Sachsen nun auch Sachsen die Geschicke des Landes übernehmen, ist für mich, aber auch für die meisten politischen Kräfte, sehr, sehr wichtig (selbst ein Herr Biedenkopf sieht diese Entwicklung als richtig und wichtig an). Sie können sicher sein, dass diese Sachsen es nicht schlechter machen werden, als es ein Machtverwalter Milbradt in den letzten Jahren getan hat und da ist die bewusste Meßlatte nicht unbedingt sehr hoch gelegt worden. ![]() Zurück zur Rente. Wie ist den ihr persönlicher Vorschlag, wie solle es mit der Rente weitergehen? Die Rentner abschaffen, Rente mit 90 oder darf es auch etwas mehr sein. Sollten nicht die Kinderlosen, welche ja von dem Kinder der Familie von nebenan sich ihre Rente bezahlen lassen, nicht wesentlich mehr in die Rentenkasse einzahlen? Ein Kind soll heute nach Aussagen der Sendung „Hart aber fair“ ca. 120 T€ für die Eltern kosten. Wenn dann das Kind noch studiert, kommen noch einmal ca. 50 T€ dazu. Kosten, welche Kinderlose nicht haben. Dafür können diese ihr Geld zurück- oder anlegen. Dies bedeutet, dass die Rentenbeiträge auch nach der Anzahl der Kinder berücksichtigt werden müssten. Aber an dieses Heiße Thema geht kein Politiker heran! Auch ich möchte trotz aller erntstandenen Kosten, nie auf meine Kinder und mein Enkelkind verzichten! ![]() |
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Ja, ich bin da auch guter Hoffnung. Zumindest besteht mit Tillich die Möglichkeit, das uns in der nächsten Legislaturperiode Fehlbesetzungen wie "Nolle, Dulig oder Hermenau in Regierungsverantwortung" erspart bleiben. Zitat:
Da kann ich nicht viel dazu sagen. Die Rentner die ich kenne, jammern eigentlich nicht. Meine Eltern beispielsweise (Vater Ex-Ingenieur, Mutter Ex-Krankenschwester) kommen mit ihrer Rente offensichtlich gut hin. Wenn ich da mal ein etwas hochwertigeres Weihnachtsgeschenk aussuche (z.B. Ersatz für das knapp 20Jahre alte Telefon), kriege ich immer Mecker ("Verschwendung! Das alte geht doch noch! Sollen wir das jetzt etwa wegschmeißen? Kauf lieber den Kindern was Schönes!" etc. etc.). Abgesehen davon haben meine Eltern trotz Blüm ("Die Rente ist sicher!") für das Alter vorgesorgt - wie es übrigens viele Generationen vor uns auch schon gemacht haben. Dafür wurde eben weniger Urlaub gemacht und schon in der DDR waren "Delikat-" und "Exquisit-"Läden für meine Eltern tabu. Nun kann es schon sein, das andere Rentner ohne eigene Schuld tatsächlich finanziell in Not sind und eine höhere Rente benötigten. Denen gönne ich ja auch jedes zusätzliche Prozent Erhöhung - andererseits bin ich fest davon überzeugt, das der Riester-Faktor, dessen Anwendung jetzt mal eben ausgesetzt wurde, seine Berechtigung hat. Dieses eigentlich recht schlüssige Verfahren der allmählich fallenden (realen) Renten hätte meiner Meinung nach nicht aufgegeben werden sollen. Zitat:
Vielleicht wäre es ein Weg, einerseits Singles, Beamte, Privatversicherte etc. wieder in die "Solidargemeinschaft" zu integrieren ("Verbreiterung der Bemessungsgrundlage"), andererseits aber auch die Verantwortung der Eltern für eine ordentliche Erziehung, Bildung und Gesundheit der Kinder einzufordern. So sollten z.B. weitere Zuwendungen an bedürftige Familien nicht als Kindergelderhöhung sondern als Sachleistungen (z.B. Schulbücher, Schulspeisung, Klassenfahrten gratis) erfolgen. So kann sichergestelt werden, das das zusätzliche Geld nicht in Zigaretten, Bier oder Spielkonsolen "angelegt" wird. |
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Wer kommt tatsächlich auf dem Arbeitsmarkt nicht unter. Dies sind zuerst die wenig qualifizierten und Personen, welche überhaupt keinen Abschluss haben. Da nehme ich bewusst mal die Personen aus, welche schlecht die deutsche Sprache beherrschen! Aus diesem Grund ist ja auch mein ständiger Hinweis, dass ein Herr Milbradt Sachsen zu einem Billiglohnland verkommen lies. Die Bayern oder die Schwaben haben diese Probleme nicht, im Gegenteil, dort werden qualifizierte Kräfte dringend gesucht. Zitat:
Ständiges Lernen war für mich vollkommen normal Zitat:
Damit Lernen nicht nur etwas für einige wenige Personen sein kann, sondern für alle, auch für die, welche nur wenig Geld verdienen. Allerdings und dies ist eben auch sehr wichtig, diese Kinder und Jugendlichen müssen auch gefordert werden und der Wille, etwas zu lernen muss auch vorhanden sein (Elternpflicht). ![]() |
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) Die Frage, ob man Kinder haben möchte oder nicht, von der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage abhängig zu machen, ist wohl mehr als unsinnig. Kinder, die zwischen 1939 und 1945 geboren wurden, um mal einen absolut ungünstigen Zeitraum unserer Geschichte auszuwählen, konnten und können die längste Zeit ihres Lebens in mehr Wohlstand und Frieden erleben, als es sich ihre Eltern damals erträumen konnten.Wer nur ausrechnet, was Kinder kosten, sollte lieber kinderlos bleiben. Viele Paare bleiben heute auch deshalb ohne Kinder, weil sie die Entscheidung so lange aufschieben bis es zu spät ist. Sicher gibt es dafür viele gute Gründe, die gab es aber schon immer. Man hat sie nur geringer gewichtet (soweit vor 30 Jahren die Entscheidung für oder gegen Kinder überhaupt wirksam beeinflußt werden konnte ). Wir warten heute gerne für alles auf den idealen Zeitpunkt. Leider erkennen wir den häufig erst dann, wenn er hinter uns liegt.Schließlich: Die Entscheidung gegen Kinder ist auf jeden Fall der sicherste Weg, alle demographischen Horrorszenarien Wirklichkeit werden zu lassen. W.S. |
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Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Die Absenkung der Rentenerhöhungen mittels Riester-Faktor trägt dem Problem des zunehmend ungünstiger werdenden Verhältnisses zwischen Einzahlern (in die Rentenkasse) und Anspruchsberechtigten Rechnung. Dieses Problem haben aber nicht Biedenkopf oder Milbradt verursacht. Im Gegenteil: Biedenkopf weist schon seit Jahren darauf hin. Zitat:
Legen Sie mir doch nicht so einen Unfug in den Mund. Ich habe nur angemerkt, das Förderung von Kindern (vor allem bei nicht-zweckgebundenen Leistungen wie Kindergeld) nicht in jedem Fall zu einer späteren Entlastung der Sozialkassen führt. Vor dem, was die Mehrzahl der Jugendlichen heute leistet, habe ich absolute Hochachtung. Versuchen Sie doch einmal, den heutigen Lehrstoff, sagen wir mal eines einfachen Kfz-Elektronikers, zu begreifen. Zitat:
Von wem reden Sie denn nun? Von Leuten ohne Abschluss oder von "qualifizierten Kräften"? Sicher gibt es derzeit das Problem, das durch die oben erwähnten hohen Anforderungen zu viele Schüler auf der Strecke bleiben. Und mit einem schlechten Mittelschulabschluss kann man eine vernünftige berufliche Laufbahn fast vergessen. Das liegt doch aber nicht an irgendwelchen Regierungen. Die hohen Anforderungen kommen durch die fortschreitende Entwicklung und die teilweise ungenügende Vorbereitung der Kinder darauf basiert überwiegend auf schlechter Unterstützung/Erziehung im Elternhaus. Das Geheule "ungleiche Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder - Staat, mach mal was" halte ich für reine Stimmungsmache. Sicher sind diese Kinder benachteiligt - das liegt aber in erster Linie an deren Eltern! |
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Dies ist auch der Erziehungsauftrag der Eltern. Warum also so aufgeregt? Ich habe nichts anderes geschrieben! Zitat:
Es hat sich sicher vieles geändert, aber ob der Lernstoff heute schwieriger ist, dass kann ich nicht bestätigen. Ich habe bei meinem Sohn, als er das Gymnasium besuchte und später studierte nicht erkennen können, dass der Lernstoff komplizierte gewesen sei, als ich es erlernen musste. Das Gejammer ist heute einfach nur größer. Die Zukunft dieses Landes kann nur Erfolg haben, wenn das ständige Lernen das oberste Gebot wird Lernen, Lernen und nochmals Lernen! In diesem Bereich muss auch der Hauptteil des staatlichen Geldes = Steuereinnahmen gehen! Zitat:
Später habe ich mich auch beruflich mit Elektronik beschäftigt und auch verstanden! Natürlich hat nicht jeder die Begabung für diese Arbeiten, dies muss aber auch nicht jeder haben, weil nicht jeder Autoelektroniker wird! Lernen kann man (fast) ALLES – wenn man auch wirklich will! Zitat:
Diese waren im Niedriglohnsektor angesiedelt und wurde durch staatliche Zuschüsse gefördert. Zitat:
![]() Diese Altersvorsorge hat neben den vielen artfremden Leistungen, welche von den Rentenbeiträgen abgeschöpft werden, eben den hauptsächlichen Fehler, dass die Kinderlosen keinerlei Kosten für die Kinder aufbringen müssen. In der Sendung HART ABER FAIR wurde Kosten für ein Kind von 120 T€ ( 50 T€ für ein Studium) genannt. Gelder, welche die Kinderlosen ansparen und fürs Alter zurücklegen können. Diese kinderlosen Personen können auch ihre berufliche Entwicklung anders Gestalten und haben danach erheblich mehr, an Einnahmen, aber auch höhere Rentenbeiträge. Dies bedeutet aber auch, erhöhte zukünftige Entnahmen aus den Rentenbeiträgen der „fremden“ Kinder. Es ist ein Kreislauf, welcher prinzipiell vollkommen neu organisiert werden muss. |
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Da sind wir uns mal einig. Zitat:
Ich kann nur für mich sprechen: Wenn ich als "fertiger" Elektroingenieur die "gelernt und wiederholt" - Seiten im "Elektropraktiker" aufschlage, bekomme ich teilweise doch eine ganz schöne Krise. Ich bekomme im Durchschnitt ohne Nachschlagen noch ein Drittel der Aufgaben raus, ein weiteres Drittel müsste ich eigentlich können, hab´s aber vergessen, und das letzte Drittel habe ich nie gelernt (Aber bitte nicht weitersagen!). Wenn ein Lehrling von heute (üblicherweise "Nicht-Abiturient", also sicher kein Überflieger) eine Elektriker-Lehre mit gutem Ergebnis absolviert, habe ich höchsten Respekt. Da muss man mittlerweile deutlich mehr können als "Strippen ziehen und Dosen klemmen". Zitat:
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Dies hat nicht mit geringer Intelligenz zu tun, sondern ausschließlich mit der Bequemlichkeit auch zu lernen. Respekt kann man haben, aber Wunderwerke sind die Schaltungen der modernen Zeit nun auch wieder nicht. Ich habe zu DDR-Zeiten als Maschinenbauingf Maschienen elekrtronisch miteinander verbinden müssen. Da gab es keinen speziellen Elektroniker, welcher Gewehr bei Fuß da stand, mir die Aufgabe abzunehmen. Sicher hatte ich etwas mehr Zeit, um diese Aufgabe zu lösen, dafür haben doch die heutigen Elektroniker alle Messinstrumente, welche benötigt werden, zur Hand. Allerdings wird ja in den seltensten Fällen, noch Arbeiten an einer Platine durchgeführt. Es werden fast nur noch Module getauscht. Zitat:
Nun wird aber von der Politik so getan, als wären die Alten an dieser Entwicklung schuld, was ich persönlich als eine absolute Frechheit halte! ![]() ![]() ![]() Dies alles wird sich in Zukunft noch verschärfen, well es immer mehr Arbeiten im Niedriglohnsektor gibt (besonders in Sachsen und den übrigen Ostländern!, was wieder bedeutet, weniger Rentenbeiträge. Bei dieser Gruppe der zukünftigen Alten wird es, wenn es so weiter geht, ein enormes Ansteigen der Altersarmut geben. Um diese Problem beim Namen zu nennen muss man nicht LINKS stehen. Zitat:
Nun möchte ich mich dem Beispiel eines Herrn Ackermanns nicht unbedingt anschließen, weil er keine öffentliche Gelder verbraucht, sondern diese seiner Aktionäre. Wenn diese es zulassen, ist dies auch in dieser Höhe in Ordnung! Ein anderes Beispiel soll aber zeigen, wie verlogen diese Gesellschaft im Punkte Altersversorgung ist: Zitat:
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