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  #11 (permalink)  
Alt 30.04.2008, 22:55
Mephisto Mephisto ist offline
Junior Member
 
Registriert seit: 06.04.2008
Beiträge: 15
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von Jaseck Beitrag anzeigen
Nun werden Sie nicht gleich wehleidig. Wer nicht will, der lässt es eben.

Ich hoffe nur, Sie jammern uns nicht in ein paar Jahren als vereinsamter Rentner das Forum voll. Es soll ja Leute geben, denen fällt in der midlife-crisis oder später dann ein, doch etwas verpasst zu haben.

Mir kann das nicht passieren. Ich geniesse jetzt die Zeit mit meinen Kindern und freue mich schon auf künftige Enkel.

Keine Angst Jaseck, mein Sohn ist schon 'ne ganze Weile aus dem Hause. Er ist aber noch zu "Friedenszeiten" entstanden. Wenn ich jetzt zwischen 20 und 40 wäre, würde ich mir echt überlegen, ein Kind in die Welt zu setzen.

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  #12 (permalink)  
Alt 01.05.2008, 00:24
Jaseck Jaseck ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 528
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
Keine Angst Jaseck, mein Sohn ist schon 'ne ganze Weile aus dem Hause. Er ist aber noch zu "Friedenszeiten" entstanden. Wenn ich jetzt zwischen 20 und 40 wäre, würde ich mir echt überlegen, ein Kind in die Welt zu setzen.
Na super, da bin ich ja beruhigt..

Wobei ich mir nicht vorstellen könnte, mein Verhältnis zu Kindern von "Friedens-" oder sonstigen Zeiten abhängig zu machen.
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  #13 (permalink)  
Alt 01.05.2008, 14:40
MT98 MT98 ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Da fast alle heutigen Betriebe, einschließlich der Außenstellen, aus den alten Bundesländern hoch moderne Technologien einsetzen, ist die Aussage, dass Sachsen bei der Arbeitsproduktivität an vorletzter Stelle in Deutschland stehen soll, für mich nicht ganz nach vollziehbar.

Gibt es eigentlich für die Arbeitsproduktivitätsvergleiche (außer dem Bundesländerranking von 2005) für Deutschland wissenschaftliche Belege (ist eine Frage!)?

Das die GFK die Sache positiver sieht, ist zwar schön, muss aber auch nicht richtig sein.
Meine Zahlen habe ich mir mühsam aus der Länderbeschreibung von Wikipedia „herausgeholt“, aber diese decken sich ziemlich genau mit den Zahlen von ihrem angegebenen Link /www.acxiom.de/quick_links/New...Kaufkraft2007/

Das in Sachsen nun auch Sachsen die Geschicke des Landes übernehmen, ist für mich, aber auch für die meisten politischen Kräfte, sehr, sehr wichtig (selbst ein Herr Biedenkopf sieht diese Entwicklung als richtig und wichtig an).
Sie können sicher sein, dass diese Sachsen es nicht schlechter machen werden, als es ein Machtverwalter Milbradt in den letzten Jahren getan hat und da ist die bewusste Meßlatte nicht unbedingt sehr hoch gelegt worden.

Zurück zur Rente. Wie ist den ihr persönlicher Vorschlag, wie solle es mit der Rente weitergehen?
Die Rentner abschaffen, Rente mit 90 oder darf es auch etwas mehr sein.

Sollten nicht die Kinderlosen, welche ja von dem Kinder der Familie von nebenan sich ihre Rente bezahlen lassen, nicht wesentlich mehr in die Rentenkasse einzahlen?
Ein Kind soll heute nach Aussagen der Sendung „Hart aber fair“ ca. 120 T€ für die Eltern kosten. Wenn dann das Kind noch studiert, kommen noch einmal ca. 50 T€ dazu.
Kosten, welche Kinderlose nicht haben.
Dafür können diese ihr Geld zurück- oder anlegen.
Dies bedeutet, dass die Rentenbeiträge auch nach der Anzahl der Kinder berücksichtigt werden müssten.
Aber an dieses Heiße Thema geht kein Politiker heran!

Auch ich möchte trotz aller erntstandenen Kosten, nie auf meine Kinder und mein Enkelkind verzichten!
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  #14 (permalink)  
Alt 01.05.2008, 21:28
Jaseck Jaseck ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 528
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Da fast alle heutigen Betriebe, einschließlich der Außenstellen, aus den alten Bundesländern hoch moderne Technologien einsetzen, ist die Aussage, dass Sachsen bei der Arbeitsproduktivität an vorletzter Stelle in Deutschland stehen soll, für mich nicht ganz nach vollziehbar.

Gibt es eigentlich für die Arbeitsproduktivitätsvergleiche (außer dem Bundesländerranking von 2005) für Deutschland wissenschaftliche Belege (ist eine Frage!)?...
Also ich finde da auch nichts aktuelleres.
Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Das die GFK die Sache positiver sieht, ist zwar schön, muss aber auch nicht richtig sein.
Meine Zahlen habe ich mir mühsam aus der Länderbeschreibung von Wikipedia „herausgeholt“, aber diese decken sich ziemlich genau mit den Zahlen von ihrem angegebenen Link /www.acxiom.de/quick_links/New...Kaufkraft2007/
Was haben Sie denn mit der GfK für ein Problem? Halten Sie die auch für CDU-gesteuert (wie RP, OVG, BGH)? Nein - bitte nicht schon wieder...!
Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Das in Sachsen nun auch Sachsen die Geschicke des Landes übernehmen, ist für mich, aber auch für die meisten politischen Kräfte, sehr, sehr wichtig (selbst ein Herr Biedenkopf sieht diese Entwicklung als richtig und wichtig an).
Sie können sicher sein, dass diese Sachsen es nicht schlechter machen werden, als es ein Machtverwalter Milbradt in den letzten Jahren getan hat und da ist die bewusste Meßlatte nicht unbedingt sehr hoch gelegt worden.
...

Ja, ich bin da auch guter Hoffnung. Zumindest besteht mit Tillich die Möglichkeit, das uns in der nächsten Legislaturperiode Fehlbesetzungen wie "Nolle, Dulig oder Hermenau in Regierungsverantwortung" erspart bleiben.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Zurück zur Rente. Wie ist den ihr persönlicher Vorschlag, wie solle es mit der Rente weitergehen?
Die Rentner abschaffen, Rente mit 90 oder darf es auch etwas mehr sein
...

Da kann ich nicht viel dazu sagen. Die Rentner die ich kenne, jammern eigentlich nicht. Meine Eltern beispielsweise (Vater Ex-Ingenieur, Mutter Ex-Krankenschwester) kommen mit ihrer Rente offensichtlich gut hin. Wenn ich da mal ein etwas hochwertigeres Weihnachtsgeschenk aussuche (z.B. Ersatz für das knapp 20Jahre alte Telefon), kriege ich immer Mecker ("Verschwendung! Das alte geht doch noch! Sollen wir das jetzt etwa wegschmeißen? Kauf lieber den Kindern was Schönes!" etc. etc.).
Abgesehen davon haben meine Eltern trotz Blüm ("Die Rente ist sicher!") für das Alter vorgesorgt - wie es übrigens viele Generationen vor uns auch schon gemacht haben. Dafür wurde eben weniger Urlaub gemacht und schon in der DDR waren "Delikat-" und "Exquisit-"Läden für meine Eltern tabu.
Nun kann es schon sein, das andere Rentner ohne eigene Schuld tatsächlich finanziell in Not sind und eine höhere Rente benötigten. Denen gönne ich ja auch jedes zusätzliche Prozent Erhöhung - andererseits bin ich fest davon überzeugt, das der Riester-Faktor, dessen Anwendung jetzt mal eben ausgesetzt wurde, seine Berechtigung hat. Dieses eigentlich recht schlüssige Verfahren der allmählich fallenden (realen) Renten hätte meiner Meinung nach nicht aufgegeben werden sollen.
Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Sollten nicht die Kinderlosen, welche ja von dem Kinder der Familie von nebenan sich ihre Rente bezahlen lassen, nicht wesentlich mehr in die Rentenkasse einzahlen?
Ein Kind soll heute nach Aussagen der Sendung „Hart aber fair“ ca. 120 T€ für die Eltern kosten. Wenn dann das Kind noch studiert, kommen noch einmal ca. 50 T€ dazu.
Kosten, welche Kinderlose nicht haben.
Dafür können diese ihr Geld zurück- oder anlegen.
Dies bedeutet, dass die Rentenbeiträge auch nach der Anzahl der Kinder berücksichtigt werden müssten...
Nun ja, die Singles leisten ja schon über die Steuer einen gewissen Beitrag. Und ich sehe auch nicht so ganz ein, dass eine asoziale Familie um so mehr gefördert wird, je mehr künftige Hartz-4er und Kleinkriminelle sie heranzieht.
Vielleicht wäre es ein Weg, einerseits Singles, Beamte, Privatversicherte etc. wieder in die "Solidargemeinschaft" zu integrieren ("Verbreiterung der Bemessungsgrundlage"), andererseits aber auch die Verantwortung der Eltern für eine ordentliche Erziehung, Bildung und Gesundheit der Kinder einzufordern. So sollten z.B. weitere Zuwendungen an bedürftige Familien nicht als Kindergelderhöhung sondern als Sachleistungen (z.B. Schulbücher, Schulspeisung, Klassenfahrten gratis) erfolgen.
So kann sichergestelt werden, das das zusätzliche Geld nicht in Zigaretten, Bier oder Spielkonsolen "angelegt" wird.
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  #15 (permalink)  
Alt 02.05.2008, 10:01
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Jaseck:
Ja, ich bin da auch guter Hoffnung. Zumindest besteht mit Tillich die Möglichkeit, das uns in der nächsten Legislaturperiode Fehlbesetzungen wie "Nolle, Dulig oder Hermenau in Regierungsverantwortung" erspart bleiben.
Da sind wir mal einer Meinung!
Zitat:
Jaseck:
Nun kann es schon sein, das andere Rentner ohne eigene Schuld tatsächlich finanziell in Not sind und eine höhere Rente benötigten. Denen gönne ich ja auch jedes zusätzliche Prozent Erhöhung - andererseits bin ich fest davon überzeugt, das der Riester-Faktor, dessen Anwendung jetzt mal eben ausgesetzt wurde, seine Berechtigung hat. Dieses eigentlich recht schlüssige Verfahren der allmählich fallenden (realen) Renten hätte meiner Meinung nach nicht aufgegeben werden sollen.
Der Riesterfaktor hin oder her. Die Politik hat doch direkt in die Tarifhoheit mit dem 1.Euro - Job und dem geförderten Niedriglohnsektor eingegriffen, so dass die Basis für die Rente nach unten verfälscht wurde.
Zitat:
Jaseck:
Nun ja, die Singles leisten ja schon über die Steuer einen gewissen Beitrag. Und ich sehe auch nicht so ganz ein, dass eine asoziale Familie um so mehr gefördert wird, je mehr künftige Hartz-4er und Kleinkriminelle sie heranzieht.
Die Aussagen, dass die heutigen Jugendlichen, die künftigen Hartz - Empfänger wären, finde ich nicht korrekt.
Wer kommt tatsächlich auf dem Arbeitsmarkt nicht unter.
Dies sind zuerst die wenig qualifizierten und Personen, welche überhaupt keinen Abschluss haben.
Da nehme ich bewusst mal die Personen aus, welche schlecht die deutsche Sprache beherrschen!
Aus diesem Grund ist ja auch mein ständiger Hinweis, dass ein Herr Milbradt Sachsen zu einem Billiglohnland verkommen lies.
Die Bayern oder die Schwaben haben diese Probleme nicht, im Gegenteil, dort werden qualifizierte Kräfte dringend gesucht.
Zitat:
Jaseck:
Da kann ich nicht viel dazu sagen. Die Rentner die ich kenne, jammern eigentlich nicht. Meine Eltern beispielsweise (Vater Ex-Ingenieur, Mutter Ex-Krankenschwester) kommen mit ihrer Rente offensichtlich gut hin
Wir haben als Eltern genau die gleichen Berufsbiographien, wie sie ihre Eltern haben (auch die Qualifikationen). Bei mir gab es in der DDR fast kein Jahr, wo ich nicht an der Abendschule etwas Neues dazu gelernt oder Stoff eben nur aufgefrischt habe.
Ständiges Lernen war für mich vollkommen normal
Zitat:
Jaseck:
So sollten z.B. weitere Zuwendungen an bedürftige Familien nicht als Kindergelderhöhung sondern als Sachleistungen (z.B. Schulbücher, Schulspeisung, Klassenfahrten gratis) erfolgen.
Da wäre ich (schon zum zweiten mal!) mit ihnen einverstanden.
Damit Lernen nicht nur etwas für einige wenige Personen sein kann, sondern für alle, auch für die, welche nur wenig Geld verdienen.
Allerdings und dies ist eben auch sehr wichtig, diese Kinder und Jugendlichen müssen auch gefordert werden und der Wille, etwas zu lernen muss auch vorhanden sein (Elternpflicht).
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  #16 (permalink)  
Alt 02.05.2008, 12:24
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
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Registriert seit: 07.02.2007
Beiträge: 783
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
Keine Angst Jaseck, mein Sohn ist schon 'ne ganze Weile aus dem Hause. Er ist aber noch zu "Friedenszeiten" entstanden. Wenn ich jetzt zwischen 20 und 40 wäre, würde ich mir echt überlegen, ein Kind in die Welt zu setzen.

Bei aller Liebe zu Horrorszenarien. (Es geht ja nichts über dieses schaurig-schöne Gänsehautgefühl, wenn man sich in Weltuntergangsstimmung versetzt. ) Die Frage, ob man Kinder haben möchte oder nicht, von der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Lage abhängig zu machen, ist wohl mehr als unsinnig. Kinder, die zwischen 1939 und 1945 geboren wurden, um mal einen absolut ungünstigen Zeitraum unserer Geschichte auszuwählen, konnten und können die längste Zeit ihres Lebens in mehr Wohlstand und Frieden erleben, als es sich ihre Eltern damals erträumen konnten.
Wer nur ausrechnet, was Kinder kosten, sollte lieber kinderlos bleiben. Viele Paare bleiben heute auch deshalb ohne Kinder, weil sie die Entscheidung so lange aufschieben bis es zu spät ist. Sicher gibt es dafür viele gute Gründe, die gab es aber schon immer. Man hat sie nur geringer gewichtet (soweit vor 30 Jahren die Entscheidung für oder gegen Kinder überhaupt wirksam beeinflußt werden konnte). Wir warten heute gerne für alles auf den idealen Zeitpunkt. Leider erkennen wir den häufig erst dann, wenn er hinter uns liegt.

Schließlich: Die Entscheidung gegen Kinder ist auf jeden Fall der sicherste Weg, alle demographischen Horrorszenarien Wirklichkeit werden zu lassen.

W.S.
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  #17 (permalink)  
Alt 02.05.2008, 21:15
Jaseck Jaseck ist offline
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Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 528
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...
Der Riesterfaktor hin oder her. Die Politik hat doch direkt in die Tarifhoheit mit dem 1.Euro - Job und dem geförderten Niedriglohnsektor eingegriffen, so dass die Basis für die Rente nach unten verfälscht wurde.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Die Absenkung der Rentenerhöhungen mittels Riester-Faktor trägt dem Problem des zunehmend ungünstiger werdenden Verhältnisses zwischen Einzahlern (in die Rentenkasse) und Anspruchsberechtigten Rechnung. Dieses Problem haben aber nicht Biedenkopf oder Milbradt verursacht. Im Gegenteil: Biedenkopf weist schon seit Jahren darauf hin.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Die Aussagen, dass die heutigen Jugendlichen, die künftigen Hartz - Empfänger wären, finde ich nicht korrekt...

Legen Sie mir doch nicht so einen Unfug in den Mund. Ich habe nur angemerkt, das Förderung von Kindern (vor allem bei nicht-zweckgebundenen Leistungen wie Kindergeld) nicht in jedem Fall zu einer späteren Entlastung der Sozialkassen führt.
Vor dem, was die Mehrzahl der Jugendlichen heute leistet, habe ich absolute Hochachtung. Versuchen Sie doch einmal, den heutigen Lehrstoff, sagen wir mal eines einfachen Kfz-Elektronikers, zu begreifen.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Wer kommt tatsächlich auf dem Arbeitsmarkt nicht unter.
Dies sind zuerst die wenig qualifizierten und Personen, welche überhaupt keinen Abschluss haben.
...
Die Bayern oder die Schwaben haben diese Probleme nicht, im Gegenteil, dort werden qualifizierte Kräfte dringend gesucht.
..

Von wem reden Sie denn nun? Von Leuten ohne Abschluss oder von "qualifizierten Kräften"? Sicher gibt es derzeit das Problem, das durch die oben erwähnten hohen Anforderungen zu viele Schüler auf der Strecke bleiben. Und mit einem schlechten Mittelschulabschluss kann man eine vernünftige berufliche Laufbahn fast vergessen.
Das liegt doch aber nicht an irgendwelchen Regierungen. Die hohen Anforderungen kommen durch die fortschreitende Entwicklung und die teilweise ungenügende Vorbereitung der Kinder darauf basiert überwiegend auf schlechter Unterstützung/Erziehung im Elternhaus. Das Geheule "ungleiche Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder - Staat, mach mal was" halte ich für reine Stimmungsmache. Sicher sind diese Kinder benachteiligt - das liegt aber in erster Linie an deren Eltern!

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  #18 (permalink)  
Alt 03.05.2008, 13:30
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von Jaseck:
Das liegt doch aber nicht an irgendwelchen Regierungen. Die hohen Anforderungen kommen durch die fortschreitende Entwicklung und die teilweise ungenügende Vorbereitung der Kinder darauf basiert überwiegend auf schlechter Unterstützung/Erziehung im Elternhaus. Das Geheule "ungleiche Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder - Staat, mach mal was" halte ich für reine Stimmungsmache. Sicher sind diese Kinder benachteiligt - das liegt aber in erster Linie an deren Eltern!
Der Lernwille muss zuerst von dem Lernenden kommen.
Dies ist auch der Erziehungsauftrag der Eltern.
Warum also so aufgeregt?
Ich habe nichts anderes geschrieben!
Zitat:
Zitat von Jaseck:
Von wem reden Sie denn nun? Von Leuten ohne Abschluss oder von "qualifizierten Kräften"? Sicher gibt es derzeit das Problem, das durch die oben erwähnten hohen Anforderungen zu viele Schüler auf der Strecke bleiben. Und mit einem schlechten Mittelschulabschluss kann man eine vernünftige berufliche Laufbahn fast vergessen.
Das die heutigen Schüler eine (zu) hohe Lernanforderung haben sollen, halte ich nicht für real.
Es hat sich sicher vieles geändert, aber ob der Lernstoff heute schwieriger ist, dass kann ich nicht bestätigen.
Ich habe bei meinem Sohn, als er das Gymnasium besuchte und später studierte nicht erkennen können, dass der Lernstoff komplizierte gewesen sei, als ich es erlernen musste.
Das Gejammer ist heute einfach nur größer.

Die Zukunft dieses Landes kann nur Erfolg haben, wenn das ständige Lernen das oberste Gebot wird
Lernen, Lernen und nochmals Lernen!
In diesem Bereich muss auch der Hauptteil des staatlichen Geldes = Steuereinnahmen gehen!
Zitat:
Zitat von Jaseck:
Legen Sie mir doch nicht so einen Unfug in den Mund. Ich habe nur angemerkt, das Förderung von Kindern (vor allem bei nicht-zweckgebundenen Leistungen wie Kindergeld) nicht in jedem Fall zu einer späteren Entlastung der Sozialkassen führt.
Vor dem, was die Mehrzahl der Jugendlichen heute leistet, habe ich absolute Hochachtung. Versuchen Sie doch einmal, den heutigen Lehrstoff, sagen wir mal eines einfachen Kfz-Elektronikers, zu begreifen.
Das würde mir mit ziemlicher Sicherheit keine großen Sorgen bereiten, weil ich als junger Mensch schon angefangen habe, mir mit einem Detektor ein einfaches Radio zu bauen. Danach habe ich aus alten Radios die entsprechenden Verstärkerstufen zusammengebaut.
Später habe ich mich auch beruflich mit Elektronik beschäftigt und auch verstanden!
Natürlich hat nicht jeder die Begabung für diese Arbeiten, dies muss aber auch nicht jeder haben, weil nicht jeder Autoelektroniker wird!
Lernen kann man (fast) ALLES – wenn man auch wirklich will!
Zitat:
Zitat von Jaseck:
Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Die Absenkung der Rentenerhöhungen mittels Riester-Faktor trägt dem Problem des zunehmend ungünstiger werdenden Verhältnisses zwischen Einzahlern (in die Rentenkasse) und Anspruchsberechtigten Rechnung.
Hier ging es nicht um den Riesterfaktor, sondern um die durch den Staat organisierte Arbeit.
Diese waren im Niedriglohnsektor angesiedelt und wurde durch staatliche Zuschüsse gefördert.
Zitat:
Zitat von Jaseck:
Dieses Problem haben aber nicht Biedenkopf oder Milbradt verursacht. Im Gegenteil: Biedenkopf weist schon seit Jahren darauf hin.
Wer hat den behauptet, dass diese beiden Politiker schuld an der Rentenmisere sind???

Diese Altersvorsorge hat neben den vielen artfremden Leistungen, welche von den Rentenbeiträgen abgeschöpft werden, eben den hauptsächlichen Fehler, dass die Kinderlosen keinerlei Kosten für die Kinder aufbringen müssen.

In der Sendung HART ABER FAIR wurde Kosten für ein Kind von 120 T€ ( 50 T€ für ein Studium) genannt.
Gelder, welche die Kinderlosen ansparen und fürs Alter zurücklegen können.

Diese kinderlosen Personen können auch ihre berufliche Entwicklung anders Gestalten und haben danach erheblich mehr, an Einnahmen, aber auch höhere Rentenbeiträge.

Dies bedeutet aber auch, erhöhte zukünftige Entnahmen aus den Rentenbeiträgen der „fremden“ Kinder.

Es ist ein Kreislauf, welcher prinzipiell vollkommen neu organisiert werden muss.
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  #19 (permalink)  
Alt 04.05.2008, 21:08
Jaseck Jaseck ist offline
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Registriert seit: 25.05.2007
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Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Der Lernwille muss zuerst von dem Lernenden kommen.
Dies ist auch der Erziehungsauftrag der Eltern.
Warum also so aufgeregt?
Ich habe nichts anderes geschrieben!Das die heutigen Schüler eine (zu) hohe Lernanforderung haben sollen, halte ich nicht für real.
Es hat sich sicher vieles geändert, aber ob der Lernstoff heute schwieriger ist, dass kann ich nicht bestätigen.
Ich habe bei meinem Sohn, als er das Gymnasium besuchte und später studierte nicht erkennen können, dass der Lernstoff komplizierte gewesen sei, als ich es erlernen musste.
Das Gejammer ist heute einfach nur größer.

Die Zukunft dieses Landes kann nur Erfolg haben, wenn das ständige Lernen das oberste Gebot wird
Lernen, Lernen und nochmals Lernen!
In diesem Bereich muss auch der Hauptteil des staatlichen Geldes = Steuereinnahmen gehen!
...

Da sind wir uns mal einig.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Das würde mir mit ziemlicher Sicherheit keine großen Sorgen bereiten, weil ich als junger Mensch schon angefangen habe, mir mit einem Detektor ein einfaches Radio zu bauen. Danach habe ich aus alten Radios die entsprechenden Verstärkerstufen zusammengebaut. ...
Na Vorsicht. Die Basteleien mit Dioden und Transistoren - vor allem wenn die "Messe der Meister von morgen" anstand, kenne ich auch noch. Allerdings kämen Sie damit heute nicht mehr allzu weit.
Ich kann nur für mich sprechen: Wenn ich als "fertiger" Elektroingenieur die "gelernt und wiederholt" - Seiten im "Elektropraktiker" aufschlage, bekomme ich teilweise doch eine ganz schöne Krise. Ich bekomme im Durchschnitt ohne Nachschlagen noch ein Drittel der Aufgaben raus, ein weiteres Drittel müsste ich eigentlich können, hab´s aber vergessen, und das letzte Drittel habe ich nie gelernt (Aber bitte nicht weitersagen!).
Wenn ein Lehrling von heute (üblicherweise "Nicht-Abiturient", also sicher kein Überflieger) eine Elektriker-Lehre mit gutem Ergebnis absolviert, habe ich höchsten Respekt. Da muss man mittlerweile deutlich mehr können als "Strippen ziehen und Dosen klemmen".

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Hier ging es nicht um den Riesterfaktor, sondern um die durch den Staat organisierte Arbeit.
Diese waren im Niedriglohnsektor angesiedelt und wurde durch staatliche Zuschüsse gefördert.
Wer hat den behauptet, dass diese beiden Politiker schuld an der Rentenmisere sind???
...
Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Sehr geehrter Herr Walter Schleiff,
ich widerspreche IHNEN ja sehr gern!

Das Rentendilemma in der heutigen Zeit, ist ausschließlich von den Politikern gemacht, wobei die 4
0-jährigen abwärts auch ihren gehörigen Anteil beitragen....
Dann habe ich Sie wohl mißverstanden.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...In der Sendung HART ABER FAIR wurde Kosten für ein Kind von 120 T€ ( 50 T€ für ein Studium) genannt.
Gelder, welche die Kinderlosen ansparen und fürs Alter zurücklegen können.

Diese kinderlosen Personen können auch ihre berufliche Entwicklung anders Gestalten und haben danach erheblich mehr, an Einnahmen, aber auch höhere Rentenbeiträge.
Dies bedeutet aber auch, erhöhte zukünftige Entnahmen aus den Rentenbeiträgen der „fremden“ Kinder.

Es ist ein Kreislauf, welcher prinzipiell vollkommen neu organisiert werden muss.
Ich habe "Hart aber fair" auch gesehen. Ich hätte ja auch nichts gegen eine weitere Umverteilung zu Gunsten von Familien einzuwenden. Die Chancen auf Akzeptanz wären aber sicher höher, wenn diese Mittel dann etwas zielführender (wie bereits beschrieben) eingesetzt würden.
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  #20 (permalink)  
Alt 05.05.2008, 14:06
MT98 MT98 ist offline
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Registriert seit: 31.12.2006
Beiträge: 606
Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von Jaseck:
Ich kann nur für mich sprechen: Wenn ich als "fertiger" Elektroingenieur die "gelernt und wiederholt" - Seiten im "Elektropraktiker" aufschlage, bekomme ich teilweise doch eine ganz schöne Krise. Ich bekomme im Durchschnitt ohne Nachschlagen noch ein Drittel der Aufgaben raus, ein weiteres Drittel müsste ich eigentlich können, hab´s aber vergessen, und das letzte Drittel habe ich nie gelernt (Aber bitte nicht weitersagen!).
Wenn ein Lehrling von heute (üblicherweise "Nicht-Abiturient", also sicher kein Überflieger) eine Elektriker-Lehre mit gutem Ergebnis absolviert, habe ich höchsten Respekt. Da muss man mittlerweile deutlich mehr können als "Strippen ziehen und Dosen klemmen"
Ich habe in Essen an einer Berufsschule für den Metallbau Lernende erlebt, welche nicht einmal in der Lage waren, ohne ein Buch zur Hand zu haben, eine einfache Sinusfunktion als Formel an zu gegeben.
Dies hat nicht mit geringer Intelligenz zu tun, sondern ausschließlich mit der Bequemlichkeit auch zu lernen.

Respekt kann man haben, aber Wunderwerke sind die Schaltungen der modernen Zeit nun auch wieder nicht.
Ich habe zu DDR-Zeiten als Maschinenbauingf Maschienen elekrtronisch miteinander verbinden müssen. Da gab es keinen speziellen Elektroniker, welcher Gewehr bei Fuß da stand, mir die Aufgabe abzunehmen.
Sicher hatte ich etwas mehr Zeit, um diese Aufgabe zu lösen, dafür haben doch die heutigen Elektroniker alle Messinstrumente, welche benötigt werden, zur Hand.
Allerdings wird ja in den seltensten Fällen, noch Arbeiten an einer Platine durchgeführt. Es werden fast nur noch Module getauscht.
Zitat:
Zitat:
Zitat von MT98
...Hier ging es nicht um den Riesterfaktor, sondern um die durch den Staat organisierte Arbeit.
Diese waren im Niedriglohnsektor angesiedelt und wurde durch staatliche Zuschüsse gefördert.
Wer hat den behauptet, dass diese beiden Politiker schuld an der Rentenmisere sind??? ...

Zitat:
Zitat von MT98
Sehr geehrter Herr Walter Schleiff,
ich widerspreche IHNEN ja sehr gern!

Das Rentendilemma in der heutigen Zeit, ist ausschließlich von den Politikern gemacht, wobei die 40-jährigen abwärts auch ihren gehörigen Anteil beitragen....

Dann habe ich Sie wohl mißverstanden.
Ja, dies sind zwei verschiedene Themen. Das erste Thema will sagen, dass die Politiker schon eher reagieren und verändern konnten. Sie haben es aber (vorsätzlich) aus wahltaktischen Gründen nicht getan. Dass die 40 jährigen abwärts auch ihren negativen Teil beitragen, hängt mit den Geburtenrückgängen zusammen. Damit wächst der Teil der Alten gegenüber der Jungen.

Nun wird aber von der Politik so getan, als wären die Alten an dieser Entwicklung schuld, was ich persönlich als eine absolute Frechheit halte!

Dies alles wird sich in Zukunft noch verschärfen, well es immer mehr Arbeiten im Niedriglohnsektor gibt (besonders in Sachsen und den übrigen Ostländern!, was wieder bedeutet, weniger Rentenbeiträge.
Bei dieser Gruppe der zukünftigen Alten wird es, wenn es so weiter geht, ein enormes Ansteigen der Altersarmut geben.
Um diese Problem beim Namen zu nennen muss man nicht LINKS stehen.
Zitat:
Zitat von Dieter v. Strauwitz
Beispielsweise, für Tausende Gleichgelagerter Fälle, bekommt meine Frau derzeit eine Rente, bedingt durch frühzeitige Invalidisierung bereits zu DDR-Zeiten, von rund 410.- €. Da schlüge die Erhöhung mit nicht zu überbietenden 82 Cent zu Buche, wenn da nicht der sog. „Auffüllbetrag“ wäre, der bei ihr rund 50% beträgt. Wenn jemand nicht weiß, was dieser Auffüllbetrag ist: Eigentlich stünden meiner Frau trotz rund 26 jähriger Berufstätigkeit einschl. Ausbildungszeit und 4 geborenen und großgezogenen Kindern nur ca. 210.-€ zu, und dieser Auffüllbertag verhindert das schnelle Verhungern.
Menschen, welche wie im vorliegendem Fall, 4 Kinder groß gezogen haben, werden auf der Gegenseite mit Almosen abgespeist.
Nun möchte ich mich dem Beispiel eines Herrn Ackermanns nicht unbedingt anschließen, weil er keine öffentliche Gelder verbraucht, sondern diese seiner Aktionäre. Wenn diese es zulassen, ist dies auch in dieser Höhe in Ordnung!

Ein anderes Beispiel soll aber zeigen, wie verlogen diese Gesellschaft im Punkte Altersversorgung ist:

Zitat:
Zitat ddp erschienen am 6. September 2003

Auch wenn Johannes Rau auf eine zweite Amtszeit verzichtet, muss er sich keine Sorgen machen, wovon seine Familie vom Mai 2004 an leben soll. Sein Jahresgehalt von 24o T Euro ( 20 T Euro / Monat) wird bis zum Lebensende gezahlt. Behalten darf er auch ein Büro mit Sekretärin, den Dienstwagen mit Fahrer und Leibwächter.

Herr Herzog, welcher wahrscheinlich von seinem Verdiensten ablenken will, wird nicht wesentlich weniger erhalten, sicher sogar mehr!
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