AW: Kann SPD Kanzlerkandidat Steinmeier Obama von Deutschland sein ?
Manche unterschätzen schlicht den SPD-Wahlkampf, der immer ein gutes Finish hat. MÜNTEFERING und CLEMENT können sich noch nicht profilieren, weil sie erstmal die eigene Partei mit den falschen Wählern ruhig halten müssen, sonst könnten sie schon mehr bewegen. Ich denke, dass STEINMEIER wegen der YPSILANTIS in der SPD nicht Kanzler wird, aber MERKEL dennoch bis zum Schluss des Wahlkampfes und darüber hinaus in's Wanken bringt. Der Steuerzahler pumpt Milliarden in das Bankensystem, das den Autofirmen trotzdem nicht hilft. Keiner weiß, wer wen bescheißt, aber jeder weiß, er wird beschissen. Man kann die Banken nicht zur Kreditvergabe zwingen, während es sie auch erstmal nach Nordwesten treibt und von Osten unter Bedrängnis sind. Und vermutlich wird es bei direkten Subventionen von Autofirmen wieder um Milliarden gehen, dafür könnte man auch gleich solche Inseln wie vor Dubai bauen, das wäre auch irgendwann sicher nützlich. Egal wieviel Geld man jetzt in die Autofirmen steckt, die vorhandenen weltweit fünfundzwanzig Millionen Automobile werden irgendwann verkauft werden. Diese Milliarden lassen sich wesentlich wirksamer einsetzen, ohne dass einzelne Hersteller übervorteilt werden, andere Fabriken und Marken wie Mazda verkaufen müssen. Für zusätzliche Liquidität könnte bei sofortigen radikalen Verkaufsanreizen eine Anzahlungsverpflichtung sorgen. Statt eines Absolutbetrages kann man statt 10.000 Euro pro Auto auch einen Prozentsatz subventionieren. Dabei sollte man allerdings einen Sockel von zum Beispiel 5000 Euro wählen und an einen Zeitraum bis zu 18 statt 4 Monaten denken. Es würde dann, bevor die Weltkonjunktur wieder in Fahrt kommt, viele Hunderttausende von Orders geben, am einfachsten wäre es, den ersten 1 Mio Neuwagenkäufern jeweils 10.000 Euro zu geben. Das kann ohne Bürokratie einfach eine bestehende Behörde machen, es ist recht sicher, dass es Japan nicht mit Autos machen wird, sondern vielleicht mit anderen Produkten. Die höhere Nachfrage schlägt voll auf die Zulieferer und die gesamte deutsche Wirtschaft durch, die einen Technikvorsprung erhält. Die Abnehmer entscheiden, welche Marke sie kaufen, nicht der Staat welcher Marke er hilft - und damit einer anderen schadet ! Wenn man auf diese Art den Geist aus der Flasche holt, würde man besser und billiger kommen, man kauft Opel und Opel kauft dann den Rest von General Motors, das könnte VW-Porsche unterstützen, wenn sich Opel aus Europa raushält. Ein einzelnes Unternehmen kann sich zu einem Fass ohne Boden entwickeln, die weltweite Vormachtstellung der deutschen Automobilfirmen ist da wesentlich lukrativer. Wer die gesamte Autoindustrie weltweit dominiert, dem gehört auch der Maschinenbau und solchen Volkswirtschaften noch viel mehr. Würden die Mitarbeiter an dem Unternehmen Opel beteiligt, stiege deren Motivation und möglicherweise auch die Bereitschaft, Lohnzugeständnisse in die Tat umzusetzen. Von den Unternehmen geforderte Bürgschaften sind der völlig falsche Weg. Wenn GM erst einmal weiß, dass in Deutschland der Staat hilft, wird sich der US-Autobauer selbst auch nicht mehr so sehr darum bemühen, die Pflichten gegenüber der Tochter zu erfüllen, es wäre also besser GM ausbluten zu lassen, und vorerst allen zu helfen, die dann Opel bei der Übernahme von GM helfen. Der grassierende Staatsinterventionismus betoniert alte Strukturen und belastet die öffentlichen Haushalte. Der Staat sollte im großen Stil eingreifen, aber dem Strukturwandel nicht im Weg stehen. Wir sind in einer echten keynesianischen Situation, der Kuchen der Weltwirtschaft wird jetzt völlig neu aufgeteilt. Die Amerikaner werden sicher irgendwann sich wieder erholen, aber die meisten dort haben noch gar nicht verstanden und werden es auch nicht so schnell, was jetzt mit ihnen geschieht, das haben sie noch nie erlebt, Russland, Japan, China und Deutschland/Indien, es wird dort bereits wieder Deutsch gelernt. Wenn die Autos der Zukunft auch in Santiago de Chile zusammengeschraubt werden, dann mit Hilfe aus Japan, Frankreich oder Deutschland. Dafür lohnt es sich, jetzt einige frühzeitig radikal unters Volk zu bringen, statt virtuelles Geld hin und her zu überweisen und die Wirtschaft abzuwirken. Eine Subventionierung der Sozialversicherungsbeiträge für niedrigere Einkommen ist viel besser. Wenn wir jetzt die brutalen Konjunkturschwankungen der Vorkriegszeit vermeiden, haben wir in Europa erstmal immer ein phänomenales Wirtschaftswachstum bei bemerkenswert stabilen Preisen. Europas Wirtschaft ist jetzt eine unaufhaltsame Maschine, die einfach nur eingeschaltet bleiben muss. Ganz anders als in halbwegs normalen Zeiten, in denen es darum geht, das Potenzialwachstum zu steigern, also Angebotspolitik zu betreiben – geht es jetzt um Lernvorsprung durch Nachfragesteigerung, in dem man Autos oder andere HiTech-Geräte mit negativen Verbrauchssteuern belegt. Die massiven direkten Subventionen kann man sich dann sparen, das verzerrt alles nur den Wettbewerb und ist natürlich Gilft. Zusätzliche private Investitionen anzuregen ist eine abwegige Idee. Denn dadurch wird ja das Produktionspotenzial noch erhöht, so dass dann am Ende noch mehr Kapazitäten brachliegen, die Produkte müssen stattdessen ganz schnell von der Halde, Cash in die Unternehmenskassen, Produkte zu den Konsumenten, in zwei Jahren können die sich dann was anderes kaufen. Am besten eigenen sich wichtige Branchen, in denen man sich nicht großartig abstimmen muss, in Deutschland vor allem Autos, in Japan Haushaltselektronik - idealerweise per Weltachse. STEINMEIER und MERKEL sehen ja schon aus wie japanische Uhus, daher bin ich noch sehr optimistisch. Für Amerika nicht in den kommenden 10 Jahren, sie werden ein riesiges Nachfrageproblem haben und es nicht schaffen, sich als vereinigte Staaten neu zu erfinden, bevor andere Amerika entdecken, als lukrativen Schrottplatz. Ich denke sogar, dass viele Amis für eine Weile zu uns nach Europa kommen werden, das wird sicherlich interessant. Vieles wird es natürlich weiterhin dort zuerst geben, aber nun in Europa kürzere Zeit zum Markt. Aufhalten kann das nur die hessische SARAH PALIN, aber ich denke, von der wird man wie vom Original bald nix mehr hören. Man muss jetzt die Verbrauchssteuern senken, wie es 2005 schon alle Parteien außer die Grünen gefordert haben, genau jetzt, da wir eine keynesianische Situation haben, in der wir bestens aufgestellt sind. Die Bundestagswahl ist nicht entschieden. Es wird eine beispiellose, ruckartige Verjüngung der dominanten Gesichter geben und jene Partei wird zumindest sehr stark zugewinnen.
Gut denkbar, dass ein noch geheim gehaltener OBAMA den Wahlkampf von MERKEL oder STEINMEIER unterstützt. Klar muss man auch kurzfristig was für die Umwelt tun, es könnte zum Beispiel die Strecken Berlin - Dresden auf das Niveau von 1936 gebracht werden oder der ICE nach Dresden durch TGV ersetzt werden. Die konjunkturelle Situation schreit nach der U6 zum Waldschlösschen, aber da fehlen momentan die bürokratischen Möglichkeiten. Die SPD wird sicher nicht mit der Gruselfigur Beck antreten und die CDU nicht mehr solche Kommunikationsprobleme haben wie 2005, als sie uneinholbar in Führung kurz vor der Wahl plötzlich den gleichen Steuersatz für alle forderte. Ein Obamawahlkampf von Steinmeier im Internet kann sich kein Mensch vorstellen, er wird aber kommen, da muss man kein Prophet sein. Yes we can wird auf einigen Wahlplakaten mehrerer Parteien stehen, und es ist auch gut schon jetzt die große Koalition nicht als ewig tragfähig zu betrachten. Die SPD wird schon erkannt haben, dass sie nur sozialliberal überhaupt eine Chance hat. Ypsilanti wird man vielleicht in der Linkspartei oder bei den Grünen wiederfinden und nach dem Debakel werden sich liberale Grüne und grüne CDU zusammenfinden können, die FDP wird sehr umworben werden, wird wohl nochmal eine große Koalition und dann 2010 Neuwahlen. Die bisherige SPD wird es in Kürze nicht mehr geben, es wird stattdessen einen bürgerlichen Zweikampf mit der CDU um modernere Politik geben. Man muss Europa jetzt nicht unterschätzen. Es wird eine Renaissance als Supermacht erleben, stärker als Japan und USA, sei es Internet, Elektronik oder Pharma. Die bedeutenden Einwanderer aus den USA werden auch die CDU verändern, bevor sie weiß, wie ihr geschieht, weil sie eintreten und gewählt werden. Vorausgesetzt natürlich man besinnt sich jetzt darauf, dass 5 Mrd. Euro jeweils eine enorme Feuerkraft entwickeln müssen, sonst wäre es besser während der Finanzkrise einfach Winterschlaf zu machen, damit der Staatshaushalt nicht völlig aus dem Ruder läuft. Abwegig ist zum Beispiel Wärmedämmung zu fördern, wird vorgezogen und schafft Überkapazitäten, es sollte also schon ein echter Expohightechbereich wie Maschinenbau oder Weltkulturerbe-Nanoglastunnel sein. Ich denke, es ist alles halb so wild. Die Amis lernen jetzt bereits millionenfach Deutsch und STEINMEIER spricht bald in vollen Fußballstadien, vor kurzem noch undenkbar und durchaus keine schlechte Sache. Es muss jetzt auch drauf hinweisen, dass der Exportweltmeister Deutschland vor einem empfindlichen Rückschlag steht, wenn man die Nachfragedurchschlagskraft nicht erreicht. Hire and Fire vernichtet Werte, gefragt ist Feuerkraft. Die Rentenerhöhung des nächsten Jahres muss nicht in Kreuzfahrten und Fußpflege angelegt werden, bessere wären Hightechdienstleistungsgutscheinoptionen. Die ganzen Finanzdienstleister könnten mit solchen Optionen, leider nicht auf das kommende Sealife im Welterbetunnel, die Vertrauenskrise überwinden und einen weltweit einmalig homogenen Binnenmarkt als Sprungbrett für die europäische Exportwirtschaft entwickeln, ohne dass Fabriken abgeschrieben werden müssen. Klimamanagement funktioniert nur regional, die Ölstaaten dürfen wir jetzt sowieso nicht vor den Kopf stoßen, um die Vormachtstellung der USA zu übernehmen, brauchen wir die noch eher als man meinen könnte. Man wird später nicht darum kommen, einige Nationen umzusiedeln und viele Arten nur noch im Zoo zu sehen. Selbst wir werden nicht von Adlern regiert, sondern in einer Demokratie naturgemäß von Fröschen. Bestenfalls erreichen kann man Ameisen, weil weltweit für alle Wesen darüber hinaus sowieso die Instrumente fehlen, OBAMA hat das im Internet hervorragend gemacht und STEINMEIER hat sich vieles abgeschaut. Außer die Innovationskraft spricht kurzfristig alles gegen die USA. Es besteht überhaupt kein Anlass, sich deren Finanzkrise in's Haus zu holen, wie das momentan unnötigerweise geschieht. Systemrelevant ist allein die deutsche Exportstärke, vom anglosächsischen Finanzsektor sollte man mitnehmen, was man kriegen kann, das wird nicht ohne Mord und Totschlag gehen, unschön, aber verkraftbar, solang der Kuchen, die unschlagbare europäische Ökometrie, stark wächst. Es ist für jede Partei ein gutes Wahlprogramm, sich an der Weltrezession nicht zu beteiligen. Wir haben in Mitteleuropa kein Bubbles, was und wen wir kaufen und wo wir verkaufen, kann man sich sicher drüber unterhaltem, aber nicht auf Augenhöhe. Der Private Euity Sektor kommt nächstes Jahr zu uns, weil der amikanische Binnenmarkt völlig zusammenbricht und die besten Produktideen dort nicht umsetzbar sind. Es wäre schön, ihn nicht gleich mit einer Absatzkrise zu schocken, in der per Domino Werte vernichtet werden. Am einfachsten 10.000 Euro pro PKW vor Weihnachten. Im Winter ist sowieso zu spät für Wärmedämmung. Wer als erstes ein derartiges Absatzprogramm vorschlägt, den wähle ich dann 2009. Es ist doch nicht das allergrößte Problem, auf den neuen Wunderopel für 10.000 Euro das Mazdazeichen der benachbarten Fordwerke zu kleben, Hauptsache es gibt ein paar ungewöhnliche Kaufsanreize. Es wird niemand bei enormen Über-Kapazitäten in neue Technik investieren, weil die Industrie vorher kollabiert. Einzelene Unternehmen zu fördern macht in einer keynesianischen Situation keinen Sinn, siehe Baukonzern Philipp Holzmann.
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