21.05.2012 16:10
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Zitat:
Glücklicherweise sind die meisten Bürger nicht so vergesslich, wie es die SED gerne hätte. Die Demagogie eines Lafontaine mag reichen, auf Wahlkampfveranstaltungen die Anwesenden zu begeistern. Ernsthafte Politik läßt sich mit diesem Wünsch-Dir-Was-Programm nicht machen. Die einstmals als fortschrittlich geltende Linke ist inzwischen ein struktur-konservativer Block, der beharrlich die Veränderung der Welt leugnet und so tut, als könne man eine Wirtschafts- und Sozialpolitik von vorgestern zu betreiben. Ob wir es wollen oder nicht: Die Konkurrenz auf den Weltmärkten nimmt stetig zu. Aufstrebende ehemalige Dritte-Welt-Länder wollen auch Ihren Anteil - zu recht. Wenn wir nicht ökonomisch wettbewerbsfähig sind bzw. bleiben, werden wir abgehängt. Mit sozialistischer Umverteilungspolitik ("den Reichen nehmen, den Armen geben") á la Lafontaine fahren wir unsere Wirtschaft an die Wand. Schon unser jetziger Sozialstaat ist nur dank einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft überhaupt noch zu bezahlen. Das weiß der sogenannte "rechte" Flügel der SPD nur zu genau. darum ist dort die Bereitschaft, der SED auf den Leim zu gehen nicht nur aus historischer Erfahrung sehr gering. Die SPD braucht die "Linke" nicht, wenn sie endlich den Mut findet, den Bürgern klar zu machen, wohin die Politik der Linkspartei/SED führt. Nämlich zu Rezession, wirtschaftlichem Niedergang und letztlich zum Untergang des Sozialstaats. Die "Reichen" werden sich samt Vermögen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Wassersuppe auslöffeln dürfen wir. Wenn der nächste sozialistische Feldversuch scheiterte gäbe es aber keinen "Westen" mehr, der den Absturz auffangen könnte. Solange die SPD die Linkspartei/SED stark aussehen läßt, wird sie sich selbst schwächen. Der vermeintlich bequeme Weg in eine Rot-Rote Beziehung ist eine tödliche Falle für die SPD und keine Option für erfolgreiche Politik. W.S.. |
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Akzeptieren Sie doch einfach, das es in der SPD nicht unbedeutende Gruppen gibt (und nicht nur in der Spitze - auch an der Basis), die den von Ihnen kritisierten "Mitte-Kurs" völlig unabhängig von der CDU wünschen und mittragen. Und was die Anzahl der Koalitionsoptionen angeht: Einmal mit der Linken paktiert, dürften sich für die SPD sozialliberale oder Ampel-Koalitionen für einige Zeit erledigt haben. Frau Ypsilanti z.B. war bereits jetzt mit ihren Ansichten für die Liberalen in Hessen nicht mehr koalitionsfähig - ich meine aus nachvollziehbaren Gründen. |
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Das neue Führungsduo der SPD geniesst aktuell den Rückhalt durch die Presse. Wahrscheinlich weil sie sich von den Linken distanzieren. Aber spätestens zum Wahlkampf ist die Option der Glaubwürdigkeitsdebatte wieder im Spiel. Es sei denn die SPD vertritt konsequent eine Fortführung der wirtschaftsfreundlichen Agendapolitik. Dann braucht man auch keine CDU FDP-Regierung.
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Aber bei den sicher anstehenden Neuwahlen kann sich ja Frau Ypsilanti durch rechtzeitiges Bekenntnis zur Linken von der CDU emanzipieren und dann locker die berühmte "linke Mehrheit" einfahren. Stimmt´s, Herr Börner? Es könnte natürlich auch sein, daß einigen "Koch-Verhinderern" unter den bisherigen SPD-Wählern der Schreck vor den Konsequenzen ihres Wahlverhaltens noch in den Gliedern sitzt. Dann kommt´s vielleicht doch anders... |
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SPD ? Nee !
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Terror Das eigentliche Wesen totalitärer Herrschaft seien nicht Willkür und gesetzlose Herrschaft eines einzelnen, wie in der Tyrannis, sondern Terror. Dieser ersetze "den Zaun des Gesetzes, in dessen Umhegung Menschen in Freiheit sich bewegen können, durch ein eisernes Band, das die Menschen so stabilisiert, dass jede freie, unvorhersehbare Handlung ausgeschlossen wird". (Hannah Arendts in "Die Riesenwandkarte der Überwachung" von Elisabeth Blum) |
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Und im Osten? Da wirkt es teilweise etwas lächerlich, wenn die SPD in Anbetracht Ihres Stimmenanteils die Führungsrolle in einer Linksfront beansprucht (z.B. in Sachsen). Die sollte man dann auch konsequenterweise der PDS überlassen. Aber auch damit hätten Sie sicher kein Problem, stimmt´s?
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