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Alt 02.05.2008, 20:15
Jaseck Jaseck ist offline
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Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...
Der Riesterfaktor hin oder her. Die Politik hat doch direkt in die Tarifhoheit mit dem 1.Euro - Job und dem geförderten Niedriglohnsektor eingegriffen, so dass die Basis für die Rente nach unten verfälscht wurde.

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Die Absenkung der Rentenerhöhungen mittels Riester-Faktor trägt dem Problem des zunehmend ungünstiger werdenden Verhältnisses zwischen Einzahlern (in die Rentenkasse) und Anspruchsberechtigten Rechnung. Dieses Problem haben aber nicht Biedenkopf oder Milbradt verursacht. Im Gegenteil: Biedenkopf weist schon seit Jahren darauf hin.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Die Aussagen, dass die heutigen Jugendlichen, die künftigen Hartz - Empfänger wären, finde ich nicht korrekt...

Legen Sie mir doch nicht so einen Unfug in den Mund. Ich habe nur angemerkt, das Förderung von Kindern (vor allem bei nicht-zweckgebundenen Leistungen wie Kindergeld) nicht in jedem Fall zu einer späteren Entlastung der Sozialkassen führt.
Vor dem, was die Mehrzahl der Jugendlichen heute leistet, habe ich absolute Hochachtung. Versuchen Sie doch einmal, den heutigen Lehrstoff, sagen wir mal eines einfachen Kfz-Elektronikers, zu begreifen.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
...Wer kommt tatsächlich auf dem Arbeitsmarkt nicht unter.
Dies sind zuerst die wenig qualifizierten und Personen, welche überhaupt keinen Abschluss haben.
...
Die Bayern oder die Schwaben haben diese Probleme nicht, im Gegenteil, dort werden qualifizierte Kräfte dringend gesucht.
..

Von wem reden Sie denn nun? Von Leuten ohne Abschluss oder von "qualifizierten Kräften"? Sicher gibt es derzeit das Problem, das durch die oben erwähnten hohen Anforderungen zu viele Schüler auf der Strecke bleiben. Und mit einem schlechten Mittelschulabschluss kann man eine vernünftige berufliche Laufbahn fast vergessen.
Das liegt doch aber nicht an irgendwelchen Regierungen. Die hohen Anforderungen kommen durch die fortschreitende Entwicklung und die teilweise ungenügende Vorbereitung der Kinder darauf basiert überwiegend auf schlechter Unterstützung/Erziehung im Elternhaus. Das Geheule "ungleiche Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder - Staat, mach mal was" halte ich für reine Stimmungsmache. Sicher sind diese Kinder benachteiligt - das liegt aber in erster Linie an deren Eltern!

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