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Alt 28.04.2008, 22:05
Mephisto Mephisto ist offline
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Standard AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!

Also MT98, versuchen wir mal die Sache etwas auseinanderzunehmen:


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Sehr geehrter Herr Walter Schleiff,
ich widerspreche IHNEN ja sehr gern!

Das Rentendilemma in der heutigen Zeit, ist ausschließlich von den Politikern gemacht, wobei die 4
0-jährigen abwärts auch ihren gehörigen Anteil beitragen.

Zur Erinnerung:

Aus der Rentenkasse werden nachfolgende, so genannte artfremde Leistungen ENTNOMMEN, für die „eigentlich“ die Allgemeinheit aufkommen müsste!

Hier nur eine kleine Auswahl:
- Berufsunfähigkeit
- Rehabilitation
- Hinterbliebenenrente
- Kriegsfolgelasten
- Aus- und Umsiedler
- Kosten der Deutschen Einheit
Usw.
Das stimmt nicht ganz, BU, Reha und Hinterbliebenenrente zählen durchaus zu den beitragsfinanzierten Leistungen, es geht bei der gesetzlichen Rentenversicherung nicht nur um Altersrenten.


Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Dazu kommen die Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind.
Somit haben Freiberufler, Beamten und Leute, die aus der Rentenkasse ausgeschieden sind, nichts für die Rente der ostdeutschen Rentner beigetragen.
Da gebe ich Ihnen erstmal Recht. Wer sind die "Leute", welche noch aus der Rentenkasse ausgeschieden sind? Sie wissen sicherlich, dass ein normaler Angestellter in Deutschland keine Chance hat, aus der RV rauszukommen.

Zitat:
Zitat von MT98 Beitrag anzeigen
Das zweite Problem und dafür tragen die ca. 40-Jährigen abwärts die Verantwortung, ist die zu niedrige Geburtenrate.
Die ältere Generation hat trotz problematischer ökonomischer Situationen immer dafür gesorgt, dass Familien mit Kindern vorhanden sind.

Wie sieht es heute aus?
Vor lauter Selbstverwirklichung und Erlebnishunger braucht man keine Familie mehr und Kinder sowieso nicht.
Diese schlimme menschliche Entwicklung sind auch Gründe für die heutige Situation.
Und hier nun liegen sie völlig falsch. Das Rentensystem kann nur funktionieren, wenn es genügend Beitragszahler, d.h. arbeitende Leute gibt, richtig? Und nicht, wie Sie behaupten, nur genügend Nachwuchs. Haben Sie schon mal was von Rationalisierung gehört? Es gibt in Deutschland immer weniger Arbeitplätze, d.h. immer weniger Beitragszahler. Es nützt der Rentenkasse rein garnichts, wenn der Nachwuchs keine Arbeit hat und schlimmstenfalles Hartz-4-Empfänger wird.
Das Rentensystem stammt aus Bismarcks Zeiten und hat da auch funktioniert. Heutzutage werden die Menschen aber immer älter und die Beitragszahler immer weniger und angespart wird ja in der gesetzlichen RV nichts, so wie das Geld rein kommt, geht es wieder raus.
Es muss hier dringend was getan werden. Die Regierung schreit nach privaten Vorsorge, ja aber wer kann das noch bei den Gehältern und Löhnen? Wenn man alleine überlegt, welche Rente man sich selbst ansparen könnte, wenn man seinen jetzigen Beitrag komplett privat anlegen würde...
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