Podiumsdiskussion Waldschlößchenbrücke
Ich fand die Diskussion durchaus erhellend. Zwar gab es keine wirklich neuen Infos, aber ich habe besonders von Prof. Schnabel handfeste Argumente für die Brücke erwartet. Es kam - nichts! Aus seiner Sicht geht es lediglich um allgemeine Verbesserung des Verkehrsflusses insbesondere auf den Brücken, speziell dem BW.
Diese Art der Argumentation ist grundsätzlich durchaus nachvollziehbar, hat aber einen gewaltigen Haken: Aus Sicht des Wissenschaflers kann die Verkehrssituation immer verbessert werden. Auch nach dem Bau der WSB "müsste" er mit seinem Optimierungsansatz fortfahren und weitere Brücken u.s.w. fordern.
Auf die augenzwinkernden Einlassungen fast aller anderen Podiumsmitglieder (alles "Wessis"?), dass die Dresdner Verkehrsprobleme im Vergleich eher lächerlich sind und dass unsere Reisegeschwindigkeit mit fast 30km/h einen europäischer Spitzenwert darstellt konnte er NICHTS entgegnen.
Fazit: Die gesamte Diskussion war (außer natürlich von Becker, Schnabel und Fastenrath) von Neutralität geprägt und großen grundsätzlichen Zweifeln an der Notwendigkeit der WSB.
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