
20.01.2007, 13:44
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AW: Waldschlößchenbrücke
Viele Diskussionen zur Waldschlößchenbrücke lassen (absichtlich?) vermissen:
Es geht nicht nur um den Status oder den Titel "Weltkulturerbe", sondern um eine einzigartige Landschaft, die in ihrer Bedeutung der Menschheit gehört und deshalb vor kurzsichtigen, allerdings mächtigen Geschäftsinteressen geschützt werden muß (da hilft der Titel).
Die UNESCO verbietet Dresden nicht, Brücken zu bauen, die Verkehrsprobleme lösen. Die gegenteilige Behauptung entspringt der Manipulation.
Es geht dabei auch nicht primär um eine schönere Brücke. Der in letzter Zeit häufig angeführte Vergleich mit dem Blauen Wunder ist deshalb untauglich.
Es geht um den Standort:
- Hier würde an breitester Stelle zerstört.
- Er wäre hinsichtlich des zu verbessernden Gesamt-Verkehrsdurchsatzes schlechter als andere Varianten, die über viele Jahre verhindert wurden. Von wem wohl?
- Er führte zu den mit Abstand höchsten Kosten. Zu wessen Vorteil?
Andere Städte haben Dresden längst vorgemacht, was kostengünstige, verkehrseffiziente Lösungen sind.
Deshalb das ohnehin demokratisch fragwürdige Bürgerbegehren (zwischen Alternativen war nicht zu entscheiden) als Argument?
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