Einzelnen Beitrag anzeigen
  #9280 (permalink)  
Alt 13.09.2010, 17:39
Silvia Silvia ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 05.10.2007
Beiträge: 2.369
Standard AW: Alles Lobby - oder was?

Zitat:
Zitat von psana42 Beitrag anzeigen
Es liegt keine Planung vor.
Der erforderliche Nachtrag für die Brücke ist Folge einer Werksplanung. Diese erfolgt erst nach der Planung, der Auschreibung und des Zuschlages.
Sie haben nichts anderes als Studien für einen Tunnel.
Deshalb lasse ich mich auf Spekulationen, wie die Ihre nicht ein. Denken Sie daran, dass Sie schon mal weniger als 200.000 m³ abtransportieren lassen wollten.

Gruß
psana42
Komisch ist es aber doch, dass die Werksplanung für die Brücke durch EU-Recht geschützte Flächen beanspruchen will, deretwegen der Elbtunnel mit Gerichtsurteil von Oktober 2008 als umweltrechtlich nicht vorzugwürdig bezeichnet worden ist und die damals in der Planfeststellung auch noch nicht auftauchten. Zuschläge an die Baufirmen hat meiner Erinnerung nach das RP aber mindestens ein Jahr zuvor gegen den Willen der Stadt an die Baufirmen erteilt.

An der Stelle, dass z.Zt. des Urteils des VG DD zur umweltrechtlichen Vorzugswürdigkeit des Elbtunnels keine Planung vorlag, herrscht also bei WSB und Elbtunnel Gleichstand. Aber offenbar war der Elbtunnel trotzdem auf Basis von durch Gutachter bestätigten Schätzungen schon viel weiter entwickelt als die WSB. Denn beim Elbtunnel diskutierte man bereits mehrere Varianten, wie man damit durch die Elbe kommt, vor Gericht. Und leider fiel niemandem auf, dass genau dieser Punkt bzgl. Brücke überhaupt noch nicht klar ist.

Möglich dass man davon ausging, dass das im Freivorbau passiert. Warum hat denn die Werksplanung der Stahlbaufirma nicht auf den gültigen Planfeststellungsunterlagen aufgebaut? Wer hat denn da gepfuscht? Und bekannt wird dies wiederum erst fast ein Jahr nach der im Netz nachlesbaren Urteilbegründung, über die ja auch öffentlich ausgiebig diskutiert wurde.

Vergreifen Sie ausserdem mal nicht in den Formulierungen. Ich habe lediglich die Plausibilität hinterfragt, auf welcher Basis wohl die Aussagen im Tunnelflyer der CDU entstanden sein können z.B. zur abzutransportierenden Abraummenge, weil die sich auf kein einziges offizielles Gutachten von anerkannten Tunnelfachleuten berufen!
Mit Zitat antworten