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Alt 28.01.2010, 11:48
Joschke Joschke ist offline
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Standard AW: Sächsische Provinzialität

Tja, woran liegt es denn, dass in Dresden alles bissl länger braucht, getreu dem Motto: "Laß ma mährn, das wird schon wärn..." Und ewig z.B. über eine Brücke diskutiert wird oder über die Fassadengestaltung am Neumarkt. Oder: damals der Steit über den Bau der Autobahn A17 nach Prag. Redet kein Mensch mehr drüber, und erstickt sind wir in der City auch nicht, oder?

Tja, woran liegt es? Daran:

Dresdner sind in ihre Stadt verliebt. Doch der Zustand der Liebe führt oft zur Blindheit. Das sagt Soziologieprofessor Karl-Siegbert-Rehberg. „Deshalb wurde es das Problem Dresdens, dass die selbstverliebte Freude an weltweiter Zuwendung zu wenig von einer Neugierde für die außerhalb ihrer Grenzen liegende Welt begleitet ist.“
Das schreibt der Wissenschaftler in der aktuellen, der 100. Ausgabe der Dresdner Hefte.

Quelle:
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2371484
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