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Alt 18.03.2009, 13:42
Walter Schleiff Walter Schleiff ist offline
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Standard AW: Ökologismus = Idiotismus!

Zitat:
Zitat von KarlFaktor Beitrag anzeigen
Wenn man mal ihren üblichen Sermon weglässt, ist dieser Absatz eigentlich das Kernproblem, an dem sich die Geister scheiden.
Sie schreiben wohlweislich Veränderungen für die Menschheit, weil Verbesserungen sind ja davon nur eine Handvoll. Primär hat sich der Mensch die letzten 100 Jahre nicht verändert (er wird nur etwas älter). Er hat sich einen Haufen neue Spielzeuge angeschafft, die er sowohl zu seinem Nutzen als auch zu seinem Schaden anwendet.
Er wird nach wie vor getrieben von Egoismus, Gier nach materiellen Dingen und religiösen und pseudoreligiösen Wahnvorstellungen.
Das wird sich auch in diesem Jahrhundert nicht ändern.
In den reichen Ländern stopft er sich voll mit einer riesigen Menge an unnützen Informationen, lässt sich ausbeuten und manipulieren.
In den armen Ländern treibt ihn die Not zu abenteuerlichen Lösungen.
Wir können vielleicht zum Mond fliegen, aber sind noch nicht mal in der Lage kleine und große Probleme vernünftig und konstruktiv zu klären.
Ich würde behaupten ca. 70 % aller mit großem Intelligenzaufwand hergestellten Dinge verschlingen nur Ressourcen. Es würde keinen unmittelbaren von ihnen so befürchteten Rückschritte der Menschheitentwicklung eintreten, wenn es diese nicht mehr geben würde. Ich sage nur: Bananenbox erhältlich bei Globetrotter.
Versuchen sie es mal aus diesem Blickwinkel zu sehen, sofern ihnen das überhaupt möglich ist.


Wenn sich mehr Menschen entschließen könnte, nach christlichen Idealen zu leben, hätten wir einen großen Teil der von Ihnen beklagten Probleme nicht. So viel zu religiösen Wahnvorstellungen.
Ohne jede Frage gibt es zuviel "Bananenboxen" auf dieser Welt. Ich befürchte aber, ohne sie gäbe es noch mehr Elend. Es gibt eben auch viele positive Dinge, die der menschliche Erfindergeist hervorgebracht hat. Ob etwas "gut", "sinnvoll" oder "vernünftig" ist läßt sich nicht trennscharf und objektiv im vorhinein feststellen. Ohne die Freiheit, "Bananenboxen" produzieren und verkaufen zu dürfen, würde zwangsläufig auch die Freiheit fehlen, Güter zu entwicklen und zu produzieren, die die Welt dringender braucht. Offenbar werden ja sogar "Bananenboxen" "gebraucht", sonst würden sie nicht angeboten. Wenn die Menschheit auf diesem Planeten überleben will, gelingt ihr das sicherlich nur durch intelligente Anwendung stetigen technischen Fortschritts. Mit Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit werden wir nicht weiterkommen. Um die reichlich vorhandenen Ressourcen dieser Welt zum Wohle aller Menschen besser nutzen zu können, brauchen wir, ganz verkürzt gesagt, weniger Egoismus und mehr Nächstenliebe auf der Welt. Darum bemühen sich Christen seit nunmehr rund 2000 Jahren. Ob mit viel oder wenig Erfolg, ist wieder eine Frage des Betrachtungswinkels. Wir werden wohl weiter viele kleine Trippelschritte machen müssen, diesem Ziel näher zu kommen. Die "Weltformel", mit deren Hilfe schlagartig alle Probleme ohne Zutun des Menschen gelöst werden, wird uns dafür niemals zur Verfügung stehen.

W.S.
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