
09.01.2009, 21:27
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Registriert seit: 26.01.2007
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AW: Wem gehört der 13. Februar?
Zitat:
Zitat von AnkeH.
(...)
Das hat nichts mit "Wettdemonstrieren" zu tun, sondern damit, dass in Dresden der mittlerweile größte Naziaufmarsch in Europa Jahr für Jahr stattfindet und genau ihre Parolen in ganz Europa durch die Nachrichten gehen ohne, dass es einen breiten Widerstand der Bevölkerung gibt. Die Nazis dominieren das öffentliche "Gedenken" ohne großen Widerspruch und mit der scheinbaren Akzeptanz der Dresdener. Das muss gebrochen werden. Und deswegen müssen wir am 14.2 auf die Straße.
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Aber genau das würde ich unter "Wettdemonstrieren" verstehen! Sie schreiben es ja selbst, Sie wollen die (vermeintliche) Dominanz der Rechtsextremen im öffentlichen Gedenken zum 13. Februar brechen. Und da besteht natürlich der Anspruch, mehr Leute als die anderen auf die Straße zu holen (was meines Wissens zumindest in den letzten zwei Jahren ja auch gelungen ist).
Ich halte das auch für legitim, aber ein "Muss" für einen überzeugten Demokraten sehe ich da nicht. Woher leiten Sie das ab? Aus dem möglichen Ansehensverlust für die Stadt Dresden? Mal abgesehen davon, dass man diesen auch überbewerten kann, gefährdet dieser ja wohl kaum unsere Demokratie! Die Rechtsextremen demonstrieren, was grundsätzlich ihr gutes Recht ist, und nur weil ich mich denen nicht entgegenstelle, heißt das nicht, dass ich die inhaltliche Ausrichtung dieser Demonstration gut heiße! Und ich sehe auch nicht gleich den Nationalsozialismus zurückkehren, weil die mal einmal im Jahr deutlich mehr als 1.000 Leute zu einer bundesweiten "Großdemo" zusammenkratzen. Was mir derzeit eher Sorge bereitet ist das Demokratieverständnis derer, die glauben bestimmen zu müssen, wer demonstrieren darf und wer nicht (was manchen CDU-Politiker mit einschließt)!
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