AW: Rentenerhöhung? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!
Herr von Strauwitz, von Schaden kann im Fall der Rentner wohl keine Rede sein! trotz sinkender Arbeisesinkommen, was nach dem geltenden System zwangsläufig auch sinkende Renten zur Folge gehabt hätte, hat die Politik mit einer Gesetzesänderung dafür gesorgt, dass die Renten nicht sinken. Zur Finanzierung dieser Mehrausgaben müssen zukünftige Rentenerhöhungen zunächst verwendet werden, die vorfinanzierten Beträge wieder auszugleichen. esist ohenhin nichtselbstverständlich, dass Renten überhaupt angepaßt werden. Eine Ankoppelung der Renten an die Nettolohnentwicklung gibt seit dem Ende der fünziger Jahre. Bis dahin waren die Renten abhängig von den geleisteten Einzahlungen. Infolge der Währungsreform und der Inflation erhielten viele Rentner nur eine geringe Rente, die immer weiter hinter den steigenden Nettolöhnen zurückblieb.
Die Grundlagen dieser Rentenfinanzierung haben sich in der Vergangenheit völlig verändert, ohne dass dies zu rechtzeitigen Korrekturen im System geführt hätte. Es kann leider nicht mehr verteilt werrden, als vorhanden ist. Diese einfache Regel wird leider im Bezug auf die Renten erst allmählich erkannt. Auch das Verhindern einer Rentensenkung durch die von Ihnen verspottete Maßnahme der Bundesregierung ist also eigentlich unsystematisch, aber mit Rücksicht auf die Empfänger niedriger Renten sicher sozial erforderlich. Das, was Sie bejammern, ist eigentlich ein Geschenk.
W.S.
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